Furetank tauft Neubau „Fure Vasa“ und investiert weiter

Die Reederei Furetank hat die „Fure Vasa“ im schwedischen Uddevalla getauft. Zur Zeremonie kündigte das Unternehmen die Bestellung von vier zusätzlichen Schiffe der „Vinga“-Klasse sowie weitere Investitionen an.
Tankschiff „Fure Vasa“ unter der Uddevalla-Brücke
Tankschiff „Fure Vasa“ (© Furetank)

Bei dem Intermediate-Tanker „Fure Vasa“ handelt es sich um das insgesamt 18. Schiff der „Vinga“-Baureihe, das zukünftig für Furetank fahren wird. Gebaut wurde das Schiff auf der Werft China Merchants Jinling in Yangzhou, Ende August erreichte sie den Hafen von Uddevalla. Die Taufe, zu der mehr als 300 Gäste geladen waren, fiel auf das 40-jährige Firmenjubiläum der in Schweden ansässigen Reederei.

„Im heutigen Umfeld ist Transport nicht nur eine Frage der Wettbewerbsfähigkeit“, sagte der schwedische Staatssekretär Johan Davidson. „Angesichts der weltweiten politischen Spannungen geht es zunehmend auch um Resilienz, Sicherheit und Vorsorge. Daher ist es für die Regierung von großer Bedeutung, dass Furetank ein weiteres Schiff tauft, das unter schwedischer Flagge fahren wird.“

Lars Höglund, CEO von Furetank, lobte die Zusammenarbeit zwischen seiner Reederei, der Algoma Central Corporation, FKAB Marine Design, der Werft sowie den Mitarbeitern und Partnern. „Es verkörpert unser gemeinsames Bestreben, weiterhin nachhaltige und effiziente Transportlösungen zu entwickeln“, so Höglund. „Das Schiff erfüllt alle Umweltauflagen für die kommenden 20 Jahre und zeigt, wie Innovation und verantwortungsvolle Schifffahrt Hand in Hand gehen können.“

Für Furetank bot der Tag gleich mehrere Höhepunkte. Er markierte einerseits das 40-jährige Jubiläum der gemeinsamen Schiffsentwicklung mit FKAB Marine Design; andererseits brachte er die Ankündigung von vier weiteren Bestellungen für Schiffe der „Vinga“-Klasse mit sich. Insgesamt wächst die Serie damit auf 26 Einheiten an. Zwei Schiffe gehen an das Joint Venture „FureBear“ von Furetank und der Algoma Central Corporation, eines an Älvtank und eines an O.H. Meling.

„Die Zusammenarbeit mit Furetank, die wir in den 80er Jahren begannen, war ein Meilenstein, der beiden Unternehmen großen Erfolg gebracht hat“, sagte Stefan Mattsson, Vorsitzender der Mattsson Group und Eigentümer von FKAB. „Geschäftliche Tätigkeit bedeutet nicht nur Wirtschaft, Zahlen und Fakten. Es geht auch um ein Gefühl, langfristiges Engagement, Vertrauen und Freundschaft. Genau das feiern wir heute. Dass die Vinga-Serie am Markt so gut ankommt und mittlerweile 26 Schiffe umfasst, ist absolut großartig.“

Zu den Gästen der Taufe zählte Dan Sten Olsson, CEO der Stena Sphere und ebenfalls aus dem schwedischen Donsö  – der Heimat von Furetank und Standort der weltweit dichtesten Ansammlung von Tankschiffreedereien.

„Diese Schiffe stehen für neue Technologie, und deshalb bin ich hier“, sagte Olsson. „Wir haben Schiffe bei derselben Werft in Auftrag gegeben: Stena hat 19 Schiffe bestellt, und mein Freund Lars Höglund ist nun bei 26 angelangt. Auf Donsö halten wir zusammen, entwickeln Dinge gemeinsam und arbeiten hart. Wir verfügen nun über die richtigen Rahmenbedingungen, um unsere Schiffe in Schweden zu registrieren. Wir blicken alle sehr optimistisch in die Zukunft der schwedischen Schifffahrt und werden alle unseren Beitrag dazu leisten.“

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