VSM kooperiert mit Deutscher Marine

Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) bekräftigen der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) und die Marine ihren Willen, die Zusammenarbeit zwischen der deutschen Schiffbau- und Meerestechnikindustrie und der Deutschen Marine weiter auszubauen und zu institutionalisieren, heißt es in einem Statement. Ziel sei es, die Innovationskraft der Industrie noch schneller für die Deutsche Marine nutzbar zu machen und den Austausch zwischen beiden Seiten pragmatisch zu stärken.
Die Unterzeichnung erfolgte am Rande der 5. Kiel Security Conference. Unter dem Titel „Between Fresh Breeze and Cold Freeze: Navigating the Future of European Security“ diskutierten fünf Außenminister sowie viele weitere hochrangige Vertreter aus Politik, Militär und Wissenschaft über die sicherheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Dabei wurde einmal mehr besonders deutlich, welche zentrale Rolle die maritime Dimension für die Sicherheit Deutschlands und Europas spielt, so der VSM.
Der Schutz von Seewegen, kritischer Infrastruktur und Deutschlands Verteidigungsfähigkeit auf See und in den Küstenregionen erfordern einsatzfähige Streitkräfte einschließlich der dafür bestmöglichen Ausrüstung. Eine leistungsstarke industrielle Basis ist dem VSM zufolge dafür unerlässlich, man sei sich dieser Verantwortung sehr bewusst. Mit großem Engagement in Forschung, Entwicklung und Innovation wolle der VSM die Effizienz und Effektivität seiner Prozesse und Produkte verbessern, damit die Deutschen Marine und ihre Verbündeten mit der besten Technik ausgestattet werden können, so der Verband.
Besondere Aufmerksamkeit erhalten derzeit unbemannte Systeme, so der VSM weiter. Doch auch in vielen anderen Bereichen könne die Industrie einen wichtigen Beitrag leisten, um Fähigkeiten, Wirksamkeit und Effizienz weiter zu verbessern. Dafür brauche es auf allen Seiten Offenheit, Pragmatismus und einen engen Austausch. Das MoU soll den Rahmen schaffen, technologische Exzellenz, industrielle Leistungsfähigkeit und operative Anforderungen künftig noch enger zusammenzubringen.
„Die hybride Bedrohungslage ist kein Szenario, sie ist Realität – nicht irgendwann, sondern jetzt. Daraus müssen alle Teile der Gesellschaft Konsequenzen ziehen. Wir als Industrieverband sind uns unserer Verantwortung bewusst und freuen uns, in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Marine unseren Beitrag dazu zu leisten, dass die Marine ihren Auftrag bestmöglich erfüllen kann“, sagt VSM-Hauptgeschäftsführer Reinhard Lüken.

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