Albert-Ballin-Forum zu »Krieg und Frieden auf See«

Das Symposium zu Krieg und Frieden auf See findet am 12. und 13. Mai in der Kühne Logistics University (KLU) in Hamburg statt. Zu den Themen gehören die Sicherheit von Handelsschiffen und -routen, maritimen Infrastrukturen und Häfen sowie die Verantwortung für Krieg und Frieden auf See in naher Zukunft.
Mit dem Forum würdigt Hapag-Lloyd Albert Ballin, der das Unternehmen maßgeblich geprägt hat. Der Hamburger Reeder und Generaldirektor der Hapag von 1899 bis 1918 gilt als ein Motor der Ersten Globalisierung um 1900 und verknüpfte wirtschaftliche Tatkraft stets mit gesellschaftlicher und politischer Verantwortung.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Verband Deutscher Reeder (VDR), der KLU, dem Museum für Hamburgische Geschichte, dem Deutschen Hafenmuseum und der Sigmund Freud Privatuniversität Wien ausgerichtet. Es versteht sich als interdisziplinäres wissenschaftliches Forum, das der Reflexion historischer, aktueller und künftiger Prozesse von Globalisierung gewidmet ist. Im Rahmen des diesjährigen Forums werden Antworten auf die drängenden Probleme der Sicherheit auf den Weltmeeren gesucht. „Die Sicherheit der Weltmeere ist bedroht wie nie zuvor seit der Epoche der Weltkriege“, heißt es seitens der Veranstalter im Vorfeld.
Die Teilnahme am Forum ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich. Programm und Anmeldung: Albert-Ballin-Forum 12./13. Mai 2026
Zum Programm gehört auch wieder die Verleihung der „Albert-Ballin-Förderpreise für Globalisierungsforschung“ und des „Abert-Ballin-Preises für globales Handeln“ – am Abend des 12. Mai bei der Hapag-Lloyd AG.
Der Albert-Ballin-Preis für Globales Handeln 2026 geht an die kolumbianische Stiftung Fundación Amigos del Mar und ihren Gründer und Direktor Pedro Salazar. Hapag-Lloyd will damit das herausragende Engagement zum Schutz maritimer Lebensräume und für nachhaltige Entwicklung würdigen. Der mit 50.000 € dotierte Preis – im Turnus von vier Jahren vergeben – wird von Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender der Hapag-Lloyd AG, überreicht. Die Laudatio hält Albert E. Darboven, Vorsitzender des Vorstandes des Lateinamerika Vereins Hamburg. Darüber hinaus wird Yadir Salazar-Mejía, die Botschafterin von Kolumbien, als Ehrengast erwartet, die im Rahmen der Veranstaltung eine kurze Rede halten wird.
Die beiden „Albert-Ballin-Förderpreise für Globalisierungsforschung“ in Höhe von jeweils 5.000 € werden ebenfalls im Turnus von vier Jahren an Nachwuchswissenschaftler verliehen, die in ihren Forschungen das Verständnis für die Möglichkeiten und für die Risiken der Globalisierung beispielhaft erweitern und vertiefen. „Diese beiden Preise fördern innovative und kritische Projekte, die mit sozial-, geistes- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen Prozesse und Probleme der Globalisierung untersuchen und die damit Grundlagen für künftiges verantwortliches Handeln legen“, heißt es.







