Über 50 Mio. $ Kokain: US-Küstenwache stoppt Schmugglerboot

Der Einsatz des Cutters „Richard Dixon“ erfolgte ca. 50 sm südlich der Insel, die als Außengebiet zu den USA gehört. Das Boot war nach Angaben der Küstenwache mit 3.290 kg an Kokain beladen, das einen geschätzten Gegenwert von 54,5 Mio. $ hat.
„Dieser Zugriff zeigt, was einsatzbereite Besatzungen und starke behördenübergreifende Partnerschaften im maritimen Raum bewirken können“, sagte Admiral Adam Chamie, Kommandeur des Bezirks Südost der Küstenwache. „Die Besatzung der ,Richard Dixon‘, die Air Station Miami und unsere Partner von der Abteilung ‚Air and Marine Operations‘ der Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) haben mehr als 7.000 Pfund Kokain abgefangen, bevor es unsere Gemeinden erreichen konnte. Wir werden den Kampf gegen die kriminellen Netzwerke, die unsere Region bedrohen, entschlossen fortsetzen.“
Die fünf Personen an Bord des Bootes wurden vorläufig festgenommen; die weiteren Ermittlungen dauern an. Das Boot wurde zerstört, da es laut Aussage der Küstenwache eine Gefahr für die Schifffahrt darstellte.
„Dank der nahtlosen Koordinierung mit den Luftfahrzeugen der Küstenwache und der CBP war dies eine herausragende Teamleistung: Der Cutter ,Richard Dixon‘ befand sich zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um eine große Lieferung zu stoppen“, sagte Lt. Cmdr. Michael D. Torgesen, Kommandant des Einsatzschiffs. „Ich bin stets tief beeindruckt vom Engagement meiner Besatzung und stolz darauf, an ihrer Seite zu dienen, während wir den transnationalen Schmuggelaktivitäten einen direkten Schlag versetzen und die Seegrenzen der Nation in der Karibik schützen.“
Die Küstenwache (US Coast Guard) ist die federführende Bundesbehörde der Vereinigten Staaten für die Bekämpfung des Drogenschmuggels auf See. Der jüngste Einsatz setzt eine lange Serie fort: Im August letzten Jahres beschlagnahmte die Küstenwache insgesamt 34 t im Rahmen von „Operation Pacific Viper“, diesen Juni ist die Gesamtmenge laut der Nachrichtenseite Diálogo Américas auf 112 t angewachsen. Unter der Trump-Administration haben derartige Einsätze deutlich zugenommen.

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