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Die Konsolidierung in der deutschen Schifffahrt geht in die nächste Runde: Die Hamburger Reedereien Leonhardt & Blumberg und Buss Shipping fusionieren und bündeln ihre Bereederungsaktivitäten.

Ziel beider Partner sei es, mit dem Zusammenschluss größere Synergieeffekte zu erzielen und die Marktposition im Wettbewerbsumfeld zu stärken, teilten die Reedereien heute mit. Die gemeinsame Flotte werde 55 Containerschiffe mit einem Durchschnittsalter von acht Jahren umfassen, von denen der Großteil dem Feeder-Segment angehört. Die Geschäftsführung übernehmen Christian Rychly, Torben Koelln und Mathias Gaethje, die bei beiden Partnern bisher in gleicher Funktion tätig waren.

Alle Mitarbeiter werden in die neue Gesellschaft überführt. »Bis zum Abschluss der Integration werden Leonhardt & Blumberg und Buss Shipping weiter als eigenständige Reedereien operieren«, heißt es weiter. Zu Jahresbeginn hatte L&B-Geschäftsführer Rychly gegenüber der HANSA erklärt, dass man künftig einen noch größeren Fokus auf das 1.700-TEU-Segment legen werde und dafür eine Homogenisierung der Flotte in Kauf nehmen würde.

Es ist der nächste Schritt in der laufenden Konsolidierungswelle in der deutschen Schifffahrt. Hier einige ausgewählte Beispiele: 

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