Andreas Stepan repräsentierte als Vorsitzender des österreichischen Maklerverbands VÖSA die Branche des Partnerlandes, Martin Koopmann (ZVDS, Mitte links) lobte die Elbvertiefung, Peter Tschentscher (Bürgermeister Hamburg, Mitte rechts) hob die besonderen Bande zwischen Hamburg und Eisbein-Partnerland Österreich hervor. Vertreten wurde dieses auch durch Honorarkonsul Hans Fabian Kruse (rechts) (Foto: Selzer)
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Rund 3.600 Gäste kamen am vergangenen Freitag zum 70. Eisbeinessen in Hamburg. Beim traditionellen Schiffsmaklertreffen wurde wurde auch das Menschliche in Zeiten der Digitalisierung gefeiert.

Eisbein, Hamburg, VHSS
Das Eisbeinessen bildet traditionell den Abschluss einer geschäftigen Woche in Hamburg (Foto: Meyer)

Eisbein, Sauerkraut, Erbspüree, Bier und Aquavit – die Ingredienzien sind ebenso traditionsbehaftet wie die Abschlussveranstaltung der Hamburger Eisbeinwoche selbst. Dieses Jahr fand die Veranstaltung zum 70. Mal statt, Partnerland war Österreich. Erstmals lud der Verband Hamburger und Bremer Schiffsmakler (VHBS) seine Mitglieder aus beiden Hansestädten ein. Die HANSA begleitete das Event erneut als offizieller Medienpartner.

Die Gäste strömten in der Hamburger Messe zusammen und genossen bei entspannter Atmosphäre und in Feierlaune das gute Essen, um währenddessen und danach die Zeit zum Networking zu nutzen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Christian Koopmann, dem Vorsitzenden des Zentralverbands Deutscher Schiffsmakler (ZVDS), und Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher, in diesem Jahr der Ehrengast.

Jonathan Williams FONASBA General Manager (Foto: FONASBA)

Dass das persönliche Treffen und das Networking in der Branche noch immer hoch geschätzt werden, wurde nicht nur angesichts des Andrangs deutlich. So sagte Jonathan Williams, General Manager der Federation of National Associations of Ship Brokers and Agents (FONASBA), gegenüber der HANSA: »Die ganzen Leute, die hier versammelt sind, sprechen täglich über Telefon, E-Mail, Chat oder Webcam miteinander – und trotzdem kommen Sie zum Eisbein nach Hamburg, um sich persönlich zu treffen. Es ist immens wichtig in der Branche, die Leute zu kennen, einfach mal anrufen zu können, um kurzfristig und unbürokratisch Dinge zu klären«, erklärte er.

Auch Alexander Geisler, Geschäftsführer Gastgeberverbands VHBS und des ZVDS, hatte erst kürzlich in der HANSA von einem »Revival« des Schiffsmaklertums berichtet. Nachdem angesichts neuer Kommunikationswege und Online-Plattformen bereits vorausgesagt worden war, dass der Beruf bald durch digitale Lösungen ersetzt würde, steige dagegen nun die Nachfrage nach persönlichen Ansprechpartnern wieder.

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