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CMA CGM treibt sein eigenes Start-up-Investment für Container-Tracking voran. Die Flotte soll weiter vernetzt werden.

Die französische Linienreederei, Nr. 4. im Weltmarkt, hat in diesem Jahr 50.000 Tracker von Traxens geordert, wie jetzt bestätigt wurde. Das Start-up gilt in der Schifffahrt mittlerweile als angesehen. CMA CGM und MSC haben schon vor Jahren investiert, Deutschlands größte Linienreederei Hapag-Lloyd plant ebenfalls den Einsatz der Fernüberwachungstechnologie.

Die Franzosen hatten 2012 mit dem Investment bei Traxens den Anfang gemacht und danach an der Entwicklung der Technologie mitgearbeitet. Es folgten jahrelange Tests bis zur kommerziellen Einführung 2018. Mit der Bestellung der 50.000 Tracker wolle man die Technik nun »in großem Maßstab zum Nutzen der Kunden einsetzen«, heißt es jetzt.

Die Traxens-Lösung beinhaltet einen angeschlossenen Tracker, der am Container befestigt ist und eine Überwachung des Containers ermöglicht: sowohl seine Position auf See und an Land, Beeinträchtigungen durch Stöße oder äußere Einflüsse, das Öffnen und Schließen der Türen als auch Temperaturschwankungen.

Ein »zeitnahes Alarmsystems« soll den Kunden einen bestmöglichen Überblick geben. »Dies erleichtert das Supply Chain Management mit einer intuitiven Online-Schnittstelle, die in Echtzeit aktualisiert wird«, so die Erläuterung.