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Führende Linienreedereien und Häfen habe eine neue Vereinigung gegründet, die gemeinsame digitale Lösungen für die Schifffahrt entwickeln soll.

Das Global Shipping Business Network (GSBN) soll ab dem 1. Quartal 2020 ein Netzwerk für alle Akteure entlang der Lieferkette bereitstellen, um gemeinsam technologische Innovationen für einen sicheren und effizienten Datenaustausch voranzutreiben und die Transparenz aller Prozesse zu erhöhen. Die Federführung des Projektes übernimmt CargoSmart, ein weltweit führender Software-Anbieter.

Zu den Gründungsmitgliedern des GSBN zählen Hapag-Lloyd, CMA CGM, Cosco Shipping Lines, OOCL auf Reeder-Seiten und Hutchison Ports, Port of Qingdao, PSA International und Shanghai International Port auf Seiten der Häfen und Terminalbetreiber. CargoSmart stellt die Softwarelösung und die damit verbundene Dienstleistungen bereit. Das Netzwerk sei künftig aber auch für andere Akteuren aus der Schifffahrt offen.

Mit der Unterzeichnung verpflichten sich die beteiligten Unternehmen, Ressourcen für das non-profit-Joint Venture zur Verfügung zu stellen. Schnellstmöglich sollen zudem alle regulatorischen, wettbewerbs- und kartellrechtlichen Genehmigungen eingeholt werden. »Sobald GSBN gegründet ist, werden wir an einer effizienten und nahtlosen Zusammenarbeit zum Vorteil aller Akteure arbeiten«, sagt Martin Gnass, Managing Director IT-Technology bei Hapag-Lloyd.

Die Datenplattform werde auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Interessen der Datenanbieter und der Datennutzer hinarbeiten. Die Teilnehmer sollen aber die Kontrolle über ihre Daten behalten. »Durch die offene Zusammenarbeit und ein verlässliches Datenmanagement kommen wir dem ›Internet der Logistik‹ einen Schritt näher«, sagt Ho Ghim Siew, Head of Commercial, Strategy and Cargo Solutions bei PSA International.

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