Die Investition in ein neues Eisenbahnterminal im Hafen von Umeå hat sich ausgezahlt. [ds_preview]

Wie der Hafenbetreiber Kvarken Ports mitteilt, habe sich die Zahl der Bahntransporte im Hafen von Umeå innerhalb eines Jahres verdoppelt. Und das Interesse an diesem neuen Verkehrsträger nehme weiter zu.

Kvarken Ports hat 2022 ein neues Bahnterminal im Hafen von Umeå eröffnet. Das neue Terminal ermöglicht es, intermodale Transporte durch Umeå zu führen. Beim intermodalen Güterverkehr verbleiben die Waren im selben Container oder Anhänger, während der Verkehrsträger wechselt (z.B. vom Schiff auf die Bahn). Die Menge des vom Hafen ausgehenden Eisenbahnverkehrs hat sich im ersten Betriebsjahr verdoppelt.

»Wir sind stolz darauf, wie schnell sich das neue Terminal etabliert hat und täglich Verkehr anzieht. Es besteht ein großes Interesse an der Beförderung von Trailern auf der Schiene, was wiederum dem Fährverkehr zwischen Umeå und Vaasa zugute kommen wird«, sagt Christer Nederstedt, Sales and Marketing Manager von Kvarken Ports.

First Row Shipping war der erste Zugbetreiber, der planmäßige Abfahrten vom Hafen von Umeå aufgenommen hat. »Wir haben stark in diese Strecke investiert und die Zugabfahrten von zwei auf vier Mal pro Woche erhöht. In Zusammenarbeit mit unserem Partnernetz bieten wir Haus-zu-Haus-Lieferlösungen in Schweden, Europa und der ganzen Welt an. Unsere schnellen und nachhaltigen Bahntransporte sind im Hafen von Göteborg mit der globalen Logistikkette verbunden«, ergänzt Nikolas Rowland, Managing Director bei First Row Shipping.

Wasaline profitiert vom Umeå-Bahnterminal

Das Bahnterminal befindet sich in unmittelbarer Nähe des Fährterminals von Wasaline. Die Reederei ist laut eignen Angaben froh, seinen Frachtkunden intermodale Transporte anbieten zu können. »Das Terminal und die häufigen Zugabfahrten haben die Vorlaufzeit zwischen den Häfen von Vaasa und Göteborg auf weniger als 24 Stunden verkürzt. Wenn die Reise an Bord der umweltfreundlichsten Fähre der Welt, der ›Aurora Botnia‹, beginnt und mit einem Elektrozug fortgesetzt wird, bleiben die Emissionen pro transportierter Tonne sehr niedrig«, sagt Tony Ehrs, Frachtdirektor bei Wasaline.