
Die zu Lürssen gehörende Peene-Werft hat die erste Einheit von drei neuen Zollschiffen abgeliefert. Sie fahren mit LNG als Kraftstoff.
Zuvor war das Schiff erfolgreich vom Wolgaster Standort der NVL zum künftigen Stützpunkt Emden überführt worden. Die neuen Einsatzschiffe der Generalzolldirektion Zoll werden allesamt mit einem umweltfreundlicheren LNG-Antrieb ausgerüstet. [ds_preview]
„Mit der erfolgreichen Ablieferung des ersten Schiffes haben wir heute einen wichtigen Meilenstein planmäßig erreicht“, sagte Harald Jaekel, Geschäftsführer der Peene-Werft. Das Projekt leiste darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Auslastung der Werft.
„Mit den rund 55 m langen Schiffen setzt der Zoll konsequent die Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung um und startet die Erneuerung seiner Flotte mit klima- und umweltverträglicher betriebenen Schiffen“, fügte Projektleiter André Schönrock hinzu.
Entsprechend seien diese Schiffe ausschließlich für die Nutzung von LNG (Liquefied Natural Gas) als Kraftstoff ausgelegt. „Wir freuen uns, mit unseren Erfahrungen in der Entwicklung und Realisierung innovativer Technologien einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigeren Schifffahrt zu leisten und den Zoll bei der Modernisierung seiner Flotte zu unterstützen.“
Die aus Aluminium gefertigten hochseegängigen Schiffe übernehmen als primäre Aufgabe die Kontrolle und Überwachung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs im Hoheitsgebiet und der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Bundesrepublik Deutschland. Daneben werden die Schiffe medizinische Behandlungskapazitäten besitzen, über Mittel zur externen Brandbekämpfung verfügen sowie Havaristen im Rahmen ihrer Möglichkeiten notschleppen. Die Schiffe sind für acht Besatzungsmitglieder ausgelegt.