Rheinmetall bekommt Service-Auftrag für neue Zollschiffe

Der vor der Übernahme durch Rheinmetall als NVL bekannte Schiffbauer wurde von der Generalzolldirektion mit Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten für vier neue LNG-Zollschiffe beauftragt. Dazu wurde ein mehrjähriger Rahmenvertrag vereinbart, teilte Rheinmetall mit. Der Konzern hatte NVL im März von der Lürssen-Gruppe gekauft.
Zum Serviceauftrag, der eine „Rundumbetreuung bei technischen Problemen im Betrieb und regelmäßige Wartungen“ an den Liegeplätzen Lubmin, Neustadt i.H., Wilhelmshaven und Emden umfasst, gehören ein 67-m-Zollschiff sowie drei 55 m lange Zollschiffe. Letztere wurden auf der Peene-Werft gefertigt und im vergangenen Jahr abgeliefert. Die aus Aluminium gefertigten hochseegängigen Schiffe übernehmen als primäre Aufgabe die Kontrolle und Überwachung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs im Hoheitsgebiet und der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Bundesrepublik Deutschland.
„Unser Anspruch ist es, unsere Kunden nicht nur während der Bauphase, sondern über den gesamten Lebenszyklus ihrer Schiffe hinweg als verlässlicher Partner zu begleiten. Der neue Rahmenvertrag ist dafür ein wichtiger Beleg und zugleich eine Bestätigung unserer Strategie, Neubaukompetenz und Serviceleistungen eng miteinander zu verbinden“, sagte Tim Wagner, CEO der Division Naval Systems.
Für den Kunden biete die Bündelung der Leistungen den Vorteil, auf die umfassende Kenntnis der Schiffe durch die Werft zurückgreifen zu können. Insbesondere bei den drei am Rheinmetall-Standort Wolgast gefertigten Schiffen soll das vorhandene Know-how aus dem Neubau gezielt für Wartung, Reparatur und technische Optimierung genutzt werden.

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