Vard liefert eisverstärkte „Havbryn“ ab

Das 80,4 m lange Schiff basiert auf dem Vard-8-02-Design und ersetzt die bisherige „Havbryn“ aus dem Jahr 2013, die in der Türkei gebaut wurde. Das Schiff wurde für die semipelagische Schleppnetzfischerei und die Grundschleppnetzfischerei entwickelt und verbindet den Angaben zufolge effizienten Fischfang, hohe Produktqualität und einen reduzierten ökologischen Fußabdruck.
Die „Havbryn“ verfügt über einen eisverstärkten Rumpf, einen dieselelektrischen Hybridantrieb, das SeaQ Energy Storage System von Vard Electro sowie eine H/G-Verarbeitungsanlage. Laderäume für gekühlte und gefrorene Produkte sowie Silagetanks für die weitere Verarbeitung der Biomasse an Land sollen eine möglichst vollständige Nutzung des gesamten Fangs gewährleisten.
Bei der Entwicklung habe die Besatzung hohe Priorität gehabt, so Vard. Deshalb gehören moderne Innenräume, von Architekten gestaltete Gemeinschaftsbereiche, ein Aufenthaltsraum und Messe, ein Fitnessraum sowie komfortable Kabinen für anspruchsvolle Einsätze auf See zur Ausstattung. Die gesamte Innenausstattung wurde von Vard Interiors geliefert.
Seaonics hat ein Winden- und Kranpaket geliefert, das speziell für sichere und effiziente Decksarbeiten unter anspruchsvollen Bedingungen entwickelt worden sei. Beim Aussetzen und Einholen der Schleppnetzkabel speisen die Winden Energie zurück in das SeaQ Energy Storage System und tragen damit zu einem geringeren Energieverbrauch im Betrieb bei, so die Werft.
Der Rumpf wurde bei Vard Shipyards Romania – Braila gebaut, bevor die Endausrüstung, Fertigstellung, Erprobung und termingerechte Ablieferung bei Vard Brattvaag in Norwegen erfolgten.

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