Linke fordert Bundesgesellschaft für Offshore-Wind

Im Bundestag hat sich die Fraktion der Linke mit einem Antrag zur Offshore-Wind-Industrie positioniert. Es geht um eine bundeseigene Gesellschaft.
Bundestag, Reichstag, Berlin, Parlament, Offshore, Maritime Wirtschaft
© Michael Meyer

Die Linksfraktion dringt auf die Gründung einer Bundesinfrastrukturgesellschaft, die den Bau und den Betrieb von Offshore-Windenergieanlagen sowie die Anbindungsleitungen in öffentlicher Hand vorantreibt, wie der Parlamentsdienst „heute im Bundestag“ berichtet. Flächen für die Windenergie auf See und somit entsprechende Netzanschlusskapazitäten würden blockiert und Klimaziele gefährdet, schreibt die Fraktion in einem Antrag, der heute erstmals auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht.

In dem Antrag fordert die Fraktion die Bundesregierung auf, ein gesetzliches Vorkaufsrecht zu Gunsten der Bundesinfrastrukturgesellschaft für bereits gebaute oder in Planung befindliche Offshore-Windenergieanlagen einzuführen und einen automatischen Übergang nicht realisierter Offshore-Ausbaurechte an die Bundesinfrastrukturgesellschaft vorzusehen.

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