MPC hebt Prognose für das Jahr 2026 an

Das Geschäft der MPC Oceanic Group hat sich im ersten Halbjahr positiv entwickelt. Der Vorstand erwartet daher nun ein deutlich besseren Ergebnis für das gesamte Jahr 2026.
Blick auf ein Containerschiff von MPC
© MPC Oceanic

Aufgrund der positiven Entwicklung hat der Vorstand der MPC Münchmeyer Petersen Capital AG, die ab September als MPC Oceanic Group AG firmieren wird, ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026 angehoben. Die Umsatzerlöse liegen nun in einem Korridor von 50 bis 53 Mio. €, zuvor hatte MPC die Prognose noch auf 45 bis 50 Mio. € eingegrenzt. Beim Ergebnis vor Steuern (EBT) erwartet MPC nun eine Bandbreite von 30 bis 33 Mio. €, verglichen mit vormals 25 bis 30 Mio. €.

Im ersten Halbjahr konnte die MPC Oceanic Group sowohl ihren Umsatz als auch ihre Ergebnisse verbessern. Während das Unternehmen in den ersten sechs Monaten von 2025 noch einen Umsatz von 21,6 Mio. € und ein EBT von 12,8 Mio. € erzielte, liegt es in diesem Jahr bei 22,8 Mio. € an Umsatz sowie einem deutlich stärkeren EBT von 17,1 Mio. €. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 5,6% und einem Anstieg des EBT um 33,6% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das starke Ergebniswachstum sei primär auf gestiegene Erträge aus dem Co-Investment-Portfolio sowie eine stabile Kostenbasis zurückzuführen, teilte MPC mit. Der finale Zwischenbericht zum 30. Juni 2026 wird in der kommenden Woche veröffentlicht.

Laut einer aktuellen Hochrechnung des Unternehmens soll sich diese Entwicklung in den nächsten Monaten fortsetzen. Dabei rechnet der Vorstand insbesondere mit höheren Beiträgen aus dem Transaktions- und Projektgeschäft sowie aus Co-Investments. Die neue Prognose setzt voraus, dass sich die für die MPC Oceanic Group relevanten Markt- und Rahmenbedingungen im weiteren Jahresverlauf nicht wesentlich verschlechtern und wesentliche erwartete Transaktionen und Ergebnisbeiträge wie geplant realisiert werden.

MPC baut derzeit seine Flotte deutlich aus. Kürzlich machte das Unternehmen die Bestellung von zehn Neubauten zwischen 3.700 und 4.500 TEU bekannt, die langfristig an die Linienreederei Hapag-Lloyd verchartert werden sollen. Finanziert werden die Schiffe unter anderem durch die KfW IPEX.

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