DP World liefert Hafenkrane nach Syrien

Das Logistikunternehmen DP World hat drei neue Hafenkrane nach Tartus in Syrien geliefert. Die Umschlagskapazität des Hafens soll damit um 40% zunehmen.
Heavylift-Schiff der SAL Group im Hafen von Tartus
© DP World

DP World, ansässig in den Vereinigten Arabischen Emiraten, investiert eine Summe von 800 Mio. $ in den Hafen von Tartus. Mit der Lieferung der drei neuen mobilen Hafenkrane hat das Unternehmen einen wichtigen Meilenstein beim Ausbau des Hafens erreicht. Nach Aussage von DP World sollen sie die Handelsinfrastruktur Syriens stärken sowie die wirtschaftliche Erholung des Landes unterstützen.

Die drei Krane ermöglichen schnellere Abfertigungszeiten, eine höhere Effizienz sowie einen gesteigerten Umschlag von sowohl Container als auch Schütt- und Stückgut. DP World, das eine Konzessionsvereinbarung über 30 Jahre in Tartus abgeschlossen hat, erwartet durch die Krane einen Kapazitätszuwachs von 40%. Das Investitionsprogramm wird in den kommenden Jahren fortgesetzt und umfasst unter anderem Baggerarbeiten für größere Schiffe, die Sanierung von Kaimauern, den Einsatz zusätzlicher Umschlagtechnik, die Einführung digitaler Technologien sowie die kontinuierliche Weiterbildung der lokalen Belegschaft.

„Dieser Meilenstein bedeutet weit mehr als nur die Lieferung neuer Ausrüstung“, sagte Fahad Al Banna, CEO von DP World Tartus. „Er unterstreicht unser langfristiges Engagement, die wirtschaftliche Erholung Syriens durch den Wiederaufbau wichtiger Handelsinfrastruktur zu unterstützen. Ein moderner Hafen senkt die Geschäftskosten, zieht Investitionen an und schafft qualifizierte Arbeitsplätze.“

Mohammad Shihab, Executive Vice President von DP World für Ägypten und die Levante, fügte hinzu: „Dank seiner strategischen Lage an der syrischen Mittelmeerküste hat der Hafen von Tartus das Potenzial, sich zu einem zentralen Handels- und Logistikknotenpunkt zu entwickeln. Er verbindet Syrien mit wichtigen regionalen Märkten – darunter Irak, Jordanien, Libanon und die Türkei – und stärkt zugleich die Handelsströme zwischen dem östlichen Mittelmeerraum, der Golfregion, Europa und Nordafrika. Unsere Investition zielt darauf ab, die Effizienz zu steigern, Engpässe in der Lieferkette zu verringern und die Vernetzung zu verbessern.“

Unternehmen würden so einen zuverlässigeren Zugang zu regionalen und globalen Märkten erhalten, während gleichzeitig Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit der Industriezweige in Fertigung, Landwirtschaft und Handel gefördert werden.

Die nächste Phase des Modernisierungsprogramms umfasst den Einsatz zusätzlicher Umschlaggeräte – darunter Gabelstapler und Reach-Stacker – im Laufe dieses Jahres, gefolgt von neun weiteren mobilen Hafenkränen (für leichtere Lasten) in den Jahren 2027 und Anfang 2028. Zudem ist die Lieferung eines neuen Kaikrans für das Jahr 2028 geplant.

Neben der Inbetriebnahme neuer Ausrüstung wird DP World in Kürze mit Baggerarbeiten zur Vertiefung des Hafenbeckens beginnen; die Sanierung der Kaimauern soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein.

Die langfristigen Investitionen von DP World gehen weit über den reinen Hafenbetrieb hinaus. Durch die Modernisierung wichtiger maritimer Infrastruktur, die Verbesserung der Anbindung, die Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze und die Ermöglichung eines effizienteren Handels trage das Unternehmen dazu bei, Syriens Position als regionales Handelszentrum wiederherzustellen. Die Transformation des Hafens von Tartus soll nach Aussage von DP World Investitionen anziehen, Unternehmen unterstützen und Syriens Rolle als Tor für den regionalen und internationalen Handel festigen.

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