Neuer Wellenbrecher vor Genua nimmt Form an

Der Wellenbrecher wird vom Konsortium „PerGenova Breakwater“ unter Führung des italienischen Baukonzerns Webuild errichtet. Den Auftrag dafür vergab die zuständige Hafenbehörde Western Ligurian Sea Port System Authority. Bei Fertigstellung soll die Erweiterung des Hafens auch große Schiffen von bis zu 400 m Länge abfertigen können.
Webuild hat innerhalb der letzten Tage drei weitere Einzelsegmente des Projekts installiert. Der letzte sogenannte Senkkasten (Caisson) ist über 67 m lang, 33 m hoch und wiegt rund 15.000 t. „Seine Installation umfasste einen komplexen Ablauf – vom Seetransport bis zur Positionierung auf dem Meeresboden –, der unter Einsatz spezialisierter Wasserfahrzeuge sowie technischer Teams für Überwachung, Steuerung und Unterstützung zu Wasser, an Land und unter Wasser durchgeführt wurde“, teilte Webuild mit.Webuild hat innerhalb der letzten Tage drei weitere Einzelsegmente des Projekts installiert. Der letzte sogenannte Senkkasten (Caisson) ist über 67 m lang, 33 m hoch und wiegt rund 15.000 t. „Seine Installation umfasste einen komplexen Ablauf – vom Seetransport bis zur Positionierung auf dem Meeresboden –, der unter Einsatz spezialisierter Wasserfahrzeuge sowie technischer Teams für Überwachung, Steuerung und Unterstützung zu Wasser, an Land und unter Wasser durchgeführt wurde“, teilte Webuild mit. Das Fundament des Wellenbrechers ist sogar in Tiefen von bis zu 50 m installiert worden, was das Projekt zum tiefsten seiner Art in Europa macht.
Die Arbeiten gliedern sich in zwei Phasen: In der ersten Phase, die 2027 abgeschlossen sein wird, entsteht eine neue, über 300 m breite Zufahrt von Osten her, wodurch der Manövrierraum für Schiffe vergrößert wird. In der zweiten Phase, deren Abschluss für 2030 geplant ist, erfolgt die Erweiterung des Sampierdarena-Kanals auf eine Breite von 500 m.
Neben großen Container- werden auch Kreuzfahrtschiffe durch das Projekt sicherer und besser im Hafengebiet manövrieren können. Zudem werde die Infrastruktur des Hafens widerstandsfähiger gegenüber Wetter- und Seebedingungen gemacht. Zeitgleich schafft der Wellenbrecher die Voraussetzungen dafür, den Hafen weiter auszubauen und damit neue Handels- und Logistikkapazitäten zu schaffen.
Nach seiner Fertigstellung soll das Riesenprojekt ein „Schlüsselelement“ für die Entwicklung des Hafens von Genua darstellen und Teil des umfassenden Infrastruktur-Modernisierungsprogramms der Stadt sein, teilte Webuild mit.
Neben dem neuen Wellenbrecher ist Webuild am integrierten Projekt „Terzo Valico dei Giovi – Knotenpunkt Genua“ beteiligt – einer neuen Hochleistungs-Bahnstrecke, die den Hafen mit wichtigen europäischen Logistikkorridoren verbindet – und errichtet zudem den Hafentunnel von Genua (Genova Sub-port Tunnel). „Gemeinsam werden diese Projekte dazu beitragen, die Vernetzung zwischen Hafensystem, Schienennetz und städtischer Mobilität zu stärken und die strategische Rolle Genuas innerhalb des Rhein-Alpen-Korridors des TEN-V-Netzes zu festigen“, so das Unternehmen.

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