PCTC „Ocean Breeze“ beschädigt Nordschleuse in Bremerhaven


(© Bremenports
Der 199 m lange Frachter war in der Nacht zu Donnerstag gegen 2 Uhr beim Einlaufen in die Schleuse gegen die Betonwand am Außenhaupt gestoßen. Bei dem Schiff handelt es sich nach Medienberichten unter Berufung auf Bremenports um die „Ocean Breeze“. Der Autotransporter wird von Sallaum Lines aus Zypern betrieben und verfügt über einen LNG-Dual-Fuel-Antrieb mit Platz für 7.500 Fahrzeugeinheiten (CEU) auf 13 Decks.Die Kollision ereignete sich trotz der Assistenz durch mehrere Schlepper.
Durch den Aufprall wurde ein rund 2 mal 3 m großer Betonblock aus der Außenwand verschoben. Er ragte so weit hervor, dass eine Beeinträchtigung des Schleusentores nicht ausgeschlossen werden konnte. Der Schleusenbetrieb wurde daraufhin eingestellt, Sicherungsmaßnahmen wurden eingeleitet.
Am Freitagmorgen entfernte ein Kran zunächst den Betonblock. Anschließend barg das Taucherteam von Bremenports Beton- und Gesteinsbrocken, die bei der Kollision ins Wasser gefallen waren. Die Trümmer hätten das Öffnen und Schließen des Schleusentores behindern können.
Die Schäden an der Hochwasserschutzmauer sollen in den kommenden Wochen instand gesetzt werden. Die Höhe des Sachschadens wird noch ermittelt. Zur Unfallursache machte bremenports in der Mitteilung keine Angaben.

Bleiben Sie mit WhatsApp immer auf dem Laufenden!






