Marine: Czerwinski folgt auf Helmbold

Die Übergabe des Kommandos über das Marineunterstützungskommando (MUKdo) durch den Kommandeur Unterstützung sowie Abteilungsleiter Einsatzunterstützung, Konteradmiral Christoph Müller-Meinhard, hat heute stattgefunden.
Mit der Übergabe richtet sich das Kommando neu aus: Neben dem bevorstehenden Umzug in das neue Gebäude im Marinestützpunkt Wilhelmshaven steht die Umbenennung in Waffensystemkommando Marine, und damit einhergehend die Übernahme erweiterter Aufgaben, bevor.
Das „Technik-Haus“ der Marine
Der scheidende Kommandeur, Flottillenadmiral David Helmbold, blickt auf seine Amtszeit zurück: „Die Zeit als Kommandeur Marineunterstützungskommando war mit neun Monaten sehr kurz, aber dennoch sehr erfüllend. Das MUKdo wird gestärkt und ist im Aufbruch. Neue Aufgaben werden damit einhergehen, das Waffensystemkommando wird das ‚Technik-Haus‘ der Marine. Es war großartig, diesen Umbruch gemeinsam gestalten zu können. Und ich werde dem Kommando in mancher Hinsicht erhalten bleiben: In meiner neuen Funktion als Planer im Marinekommando werde ich sehr eng mit dem Waffensystemkommando zusammenarbeiten.“
Der Nachfolger, Flottillenadmiral Andreas Czerwinski, war zuvor als Abteilungsleiter See im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr tätig und bringt die ideale Expertise für die künftigen Herausforderungen mit. Zu seiner neuen Aufgabe erklärt er: „Es ist mir eine Freude und Ehre, dass mir die Führung des Marineunterstützungskommandos übertragen wurde. Die Flotte noch besser in See und in die Luft zu bringen und in innovative Fähigkeiten für die Zukunft zu investieren, sind gleichermaßen Kernauftrag und -kompetenz des neuen Waffensystemkommandos Marine.“
MUKdo stützt die Deutsche Marine
Das Marineunterstützungskommando (MUKdo) verantwortet den sicheren Betrieb und die materielle Einsatzfähigkeit der Systeme der Deutschen Marine – im Normalbetrieb und Manövern wie im Einsatz. Es sorgt technisch und logistisch für Schiffe und Boote, Flugzeuge und Hubschrauber sowie Landanlagen und übrige Ausrüstung der Flotte.
Die militärischen und zivilen Ingenieure des Kommandos kümmern sich um die Fregatten der Einsatzflottille 2 ebenso wie um die Munition der Marineflieger oder die Brückensimulatoren an der Marineoperationsschule. Sie stellen das einwandfreie Funktionieren eines Kriegsschiffs als komplexes Waffensystem und Netzwerk sicher, von einer Operationszentrale aus gesteuert. Das schließt die Rechneranlagen des Führungs- und Waffeneinsatzsystems sowie die Datenverbindungen innerhalb des Schiffes und zu anderen Plattformen ein.

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