Meyer Werft legt „Disney Believe“ auf Kiel

Bei der „Disney Believe“ handelt sich um das nächste Schwesterschiff einer Baureihe, die in Papenburg für die Disney Cruise Line gefertigt wird. Wie auch die „Disney Wish“ (2022), „Disney Treasure“ (2024) und „Disney Destiny“ (2025) wird der Neubau mit einem LNG-Antrieb ausgestattet, der im Vergleich zu konventionellen Antriebssystemen weniger Emissionen verursachen soll.

Mit dem Einlegen einer eigens geprägten Münze unter den Kiel begann die Montage des zweiten Gigablocks für das neue Kreuzfahrtschiff. Der erste Gigablock der „Disney Believe“ hatte bereits im September das mehr als 500 m lange überdachte Baudock der Meyer Werft verlassen. Mittlerweile liegt es am Ausrüstungskai vor der Werft.
Im Rahmen der Zeremonie platzierten Tracy Wilson (Senior Vice President und General Manager, Disney Cruise Line), Andres Ovalles (Portfolio Executive Project Management, Disney Cruise Line), André Walter (CEO, Meyer Werft) und Jörg Heidelberg (COO, Meyer Werft) die Münze unter dem Kiel. Als Motiv ist die Disney-Figur Tinker Bell aus dem Film „Peter Pan“ gewählt worden. Sie soll auch den Bug des fertigen Schiffes schmücken.
„Die ,Disney Believe‘ wird das vierte Schiff der Wish-Klasse sein, das die Qualität von Meyer Werft repräsentiert und gleichzeitig die hohen Anforderungen von Disney an Unterhaltung und Bordangebote erfüllt“, sagte CEO André Walter.
Der Neubau wird über 1.256 Kabinen verfügen, die Bruttoraumzahl gibt die Meyer Werft mit 144.000 BRZ an. Die Ablieferung ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Neben der Wish-Klasse hat Meyer zuvor bereits die Kreuzfahrtschiffe „Disney Dream“ und „Disney Fantasy“ für die Disney Cruise Line gebaut und zwischen 2010 und 2012 abgeliefert.
Disney gehört derzeit zu den größten Kunden des Papenburger Unternehmens. Im Auftragsbuch der Meyer Werft stehen darüber hinaus auch Neubauten für die Carnival Cruise Line, die Oriental Land Company sowie MSC Cruises. Hinzu kommt der Bau der „Meteor IV“ in Kooperation mit Fassmer und Stahlkonstruktionen für Dragados-Konverterplattformen. Die Werft ist aktuell bis ins Jahr 2035 ausgelastet.

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