Schweden setzt für Fregatten-Auftrag auf französische Werft

Die staatliche Werft Naval Group wurde vom schwedischen Verteidigungsministerium ausgewählt, um der Königlich Schwedischen Marine im Rahmen des Projekts YSF Luleå vier sogenannte Verteidigungs- und Interventionsfregatten (FDI) zu liefern, wie jetzt bestätigt wurde. „Diese Auswahlentscheidung bildet den Abschluss eines anspruchsvollen Wettbewerbs und leitet eine Phase exklusiver Gespräche ein“, heißt es seitens der Franzosen.
Für die Naval Group entwickelt sich die FDI zu einem guten Geschäft. Neben Frankreich selbst bekommt etwa auch Griechenland Neubauten des Typs.
„Wir freuen uns nun darauf, gemeinsam mit den schwedischen Behörden und Partnern die Umsetzung dieses strategischen Projekts in Angriff zu nehmen. Die FDI wird der Königlich Schwedischen Marine eine Fregatte der neuesten Generation mit erweiterten Fähigkeiten in allen Bereichen der Seekriegführung bieten – und dies bei einem zügigen Lieferzeitplan, um den vom Verteidigungsministerium formulierten operativen Anforderungen gerecht zu werden“, sagte der Werftchef Pierre Éric Pommellet. Das Geschäft stärke zudem die strategische Partnerschaft mit Schweden und unterstreiche die Leistungsfähigkeit der industriellen Zusammenarbeit in Europa.
Die FDI ist für vielfältige Missionen ausgelegt. Sie verfügt offiziellen Angaben zufolge „über bewährte Fähigkeiten in allen Bereichen der Seekriegführung – insbesondere über auf dem Aster-System basierende Luftverteidigungskapazitäten“. Man sei damit in der Lage, aktuelle und aufkommende Bedrohungen auf allen Weltmeeren zu bewältigen – von den anspruchsvollen Gewässern des Hohen Nordens bis hin zu wärmeren Meeren.
Mit zwei bereits an die französischen und griechischen Marinen abgelieferten Einheiten und einer erprobten Produktionslinie setzt die Naval Group auf ein ausgereiftes Design. „Dies ermöglicht die Einhaltung des von Schweden geforderten zügigen Lieferzeitplans“, so das Statement weiter.
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