Deutsches Maritimes Zentrum kooperiert mit Indian Maritime Centre

Das MoU soll den Rahmen für gemeinsame Forschungsprojekte und Veranstaltungen schaffen, hieß es gestern im Rahmen der Messe SMM in Hamburg. Es eröffne neue Möglichkeiten für den Wissensaustausch, gemeinsame Projekte und eine engere Zusammenarbeit zwischen den maritimen Branchen beider Länder.
„Indien hat sich in seiner Maritime India Vision 2030 und der Maritime Amrit Kaal Vision 2047 ambitionierte Ziele für seine maritime Branche gesetzt“, erläuterte Matthias Catón, Geschäftsführer des DMZ. „So will es beispielsweise bis 2047 eine der fünf führenden Schiffbaunationen der Welt werden und die landesweite Hafenkapazität auf 10.000 MTPA ausbauen. Daraus ergeben sich attraktive Chancen für deutsche Unternehmen. Diversifizierung ist angesichts der Dominanz Chinas insbesondere im Schiffbau auch geopolitisch in unserem Interesse.“
Das DMZ und das IMC wollen ihre Partnerschaft zukünftig gemeinsam weiterentwickeln und in „konkrete Projekte“ übersetzen. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt gemacht.
Die offizielle Unterzeichnung fand in den Hamburger Messehallen statt. Für das Deutsche Maritime Zentrum unterzeichneten der Vorsitzende Reinhard Lüken und Geschäftsführer Catón. Für das Indian Maritime Centre unterzeichneten Devki Nandan Sharma und (Vorsitzender) und Arjun Ashok Chowgule (Direktor). Als Gäste waren dabei: Raakesh Natraj, indischer Generalkonsul in Hamburg, Vijay Kumar, Staatssekretär im Ministry of Ports, Shipping and Waterways der indischen Regierung, Christoph Ploß, Mitglied des Deutschen Bundestages und Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus sowie Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg.

Bleiben Sie mit WhatsApp immer auf dem Laufenden!












