Norddeutsche Länder setzen MCN-Förderung fort

Seit 15 Jahren arbeiten die fünf Küstenländer im Rahmen des Maritimen Clusters Norddeutschland (MCN). Nun einigten sich Wirtschaftssenatorinnen und Wirtschaftsminister darauf geeinigt, die Kooperation fortzusetzen.
Die Wirtschaftsminister und -senatorinnen mit MCN-Geschäftsführerin Jessica Wegener (l.) und der 2. MCN-Vorsitzenden Kerstin Broocks (r.) im September 2026 auf der internationalen maritimen Leitmesse SMM in Hamburg
Die Wirtschaftsminister und -senatorinnen mit MCN-Geschäftsführerin Jessica Wegener (l.) und der 2. MCN-Vorsitzenden Kerstin Broocks (r.) im September 2026 auf der internationalen maritimen Leitmesse SMM in Hamburg (© MCN)

Das MCN ist eine gemeinsame Initiative der Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Es fungiert als Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichen Institutionen. Die Zusammenarbeit bei maritimen Themenstellungen soll nun fortgesetzt werden, wie die fünf Wirtschaftsenatorinnen und -minister erklärten.

„Eine starke maritime Wirtschaft bedeutet konkrete Chancen für die Menschen in Norddeutschland: gute Arbeitsplätze, sichere Einkommen und Zukunftsperspektiven für Unternehmen und Fachkräfte“, sagte Grant Hendrik Tonne, Wirtschaftsminister von Niedersachsen, stellvertretend für die fünf Küstenländer. „Als das Maritime Cluster Norddeutschland schaffen wir hierzu eine wichtige Grundlage: Wir vernetzen Unternehmen und Wissenschaft und tragen dazu bei, dass aus Ideen Innovationen und daraus neue Wertschöpfung entstehen. Mit der Fortsetzung der gemeinsamen Finanzierung des Clusters stellen Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen die Weichen für die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit. Hier bündeln sich herausragende maritime Kompetenzen, die die gesamtdeutsche Wirtschaft stärken und zu unserer norddeutschen Identität gehören. Ob im Schiffbau, in unseren Häfen oder bei umweltfreundlichen maritimen Technologien – gemeinsam schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Norddeutschland ein führender maritimer Standort in Europa bleibt.“

Im Rahmen des MCN verfolgen die Küstenländer das Ziel, die Innovationskraft und die internationale Wettbewerbsfähigkeit von norddeutschen Akteuren in der maritimen Branche zu stärken. Das MCN fördert die Vernetzung, unterstützt den Technologie- und Wissenstransfer und initiiert Innovationsprojekte. Damit bildet das Cluster eine sinnvolle Ergänzung zu den maritimen Verbänden und Organisationen und bietet ihnen Kooperationsmöglichkeiten.

„Die Fortsetzung der Förderung des Maritimen Cluster Norddeutschland, ist ein wichtiges Bekenntnis zur maritimen Wirtschaft und zur länderübergreifenden Zusammenarbeit im Norden“, so Sebastian Gruschka, Vorstandsvorsitzender des MCN. „Sie bedeutet Planungssicherheit für das MCN und ermöglicht es uns auch zukünftig, unsere Mitglieder, ihre Innovationen und die Transformation der maritimen Wirtschaft aktiv zu begleiten.“

Schatzmeister Frank Kerstedt fügte hinzu: „Die Fortführung der Förderung durch die fünf Küstenländer bestätigt die erfolgreiche Arbeit des Maritimen Cluster Norddeutschland. Sie gibt uns die notwendige finanzielle Grundlage, um unsere Angebote für die maritime Branche kontinuierlich weiterzuentwickeln und den Unternehmen auch in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen.“

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