Europort nimmt Kurs auf Istanbul

Mit 300 ausstellenden Unternehmen aus mehr als 30 Ländern, internationalen Gemeinschaftsständen und der Premiere des BlueBridge Maritime Istanbul Forum soll die Messe Technologien, Partnerschaften und praxisnahe Lösungen in den Mittelpunkt stellen, die die Zukunft von Schifffahrt und Schiffbau prägen.
Sie bietet einen Treffpunkt für Schiffbauer, Reeder, Ausrüster und Technologieanbieter. Mit rund 7.000 erwarteten Fachbesuchern dient die Europort Istanbul als Plattform für die internationale Geschäftsanbahnung, den Wissensaustausch und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
„Die maritime Branche steht vor gemeinsamen Herausforderungen, von der Dekarbonisierung und Digitalisierung bis hin zum Bedarf an stärkeren internationalen Lieferketten. Kein Markt kann diese Herausforderungen allein bewältigen“, sagt Raymond Siliakus, Direktor der Europort. „Die Europort Istanbul bringt die Menschen, Technologien und das Fachwissen zusammen, die unsere Branche braucht, um voranzukommen.“
BlueBridge Maritime Istanbul Forum
Neu bei der Europort Istanbul 2026 ist das BlueBridge Maritime Istanbul Forum, das am 4. und 5. November stattfindet. Die zweitägige Konferenz bringt Technologieanbieter, Werften, Reeder und Branchenexperten zusammen, um einige der drängendsten betrieblichen und technologischen Herausforderungen der maritimen Branche zu erörtern.
Das Programm konzentriert sich auf die Frage, wie sich neue Technologien in messbare Verbesserungen bei Effizienz, Sicherheit und Umweltleistung umsetzen lassen.
Zu den Themen der BlueBridge-Sessions gehören „Die Energiewende vorantreiben: Alternative Kraftstoffe, Bunkern und praktische Wege zur Dekarbonisierung“ sowie „KI und vorausschauende Instandhaltung“. Zentrale Vorträge befassen sich mit intelligenterer Messtechnik, Energieeffizienz, Reiseoptimierung, Automatisierung und Cybersicherheit. Das Forum beleuchtet außerdem die Position türkischer Werften im internationalen Wettbewerb, einschließlich ihrer technologischen Wettbewerbsfähigkeit und ihrer Bereitschaft für den Wandel der Branche hin zu nachhaltigeren und digital vernetzten Betriebsabläufen.
„Mit der Einführung des BlueBridge Forum schaffen wir für die Teilnehmer in Istanbul eine gezielte Gelegenheit, Wissen und neue Kontakte in konkrete Fortschritte umzusetzen“, ergänzt Siliakus. „Indem wir uns auf praktische Anwendungen konzentrieren und nicht allein auf Zukunftsziele, wollen wir Innovationen mit den betrieblichen Anforderungen maritimer Unternehmen verbinden.“
Internationale Gemeinschaftsstände
Neben einer starken Beteiligung der türkischen maritimen Branche begrüßt die diesjährige Ausgabe 64 einzeln ausstellende internationale Organisationen sowie nationale Gemeinschaftsstände aus den Niederlanden, China und Polen.
Erstmals wird auch ein Afrika-Pavillon vertreten sein. Zu den bestätigten Ausstellern gehört der Stadtrat von Douala aus Kamerun. Beti Assomo Reine, technische Beraterin Nr. 2 bei der nationalen Hafenbehörde Kameruns, wird ebenfalls zum Konferenzprogramm beitragen und Einblicke in den maritimen Sektor des Landes geben.
Angesichts der wachsenden Nachfrage nach energieeffizienten Schiffen, Modernisierungsprojekten und fortschrittlichen Schiffstechnologien eröffnet die Europort Istanbul auch Möglichkeiten für die Zusammenarbeit zwischen türkischen Werften und internationalen Zulieferern. Mit mehr als 85 aktiven Werften hat sich die Türkei in den Bereichen Schiffbau, Reparatur, Umbau und Entwicklung von Spezialschiffen einen Namen gemacht.
Weitere Veranstaltungen
Ergänzend zur Messe und zum Konferenzprogramm bietet die Europort Istanbul Möglichkeiten zum gezielten geschäftlichen Austausch.
Die B2B-Kontaktveranstaltung MariMatch am 5. November ermöglicht Treffen zwischen türkischen und internationalen Unternehmen, die neue Geschäftsbeziehungen, Technologiepartnerschaften und gemeinsame Projekte entwickeln möchten. Ein zusätzlicher Online-Matchmaking-Tag am 12. November gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Gespräche über die Messe hinaus fortzusetzen.

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