Persischer Golf
Michael Meyer, SMM

Intelligente Entscheidungen für Zeitenwende auf See

Die freie See gerät zunehmend unter Beschuss – im wahrsten und übertragenen Sinne. Möglicherweise ist es Zeit für eine neue »Übereinkunft« zwischen Politik und Schifffahrt – auch und gerade in einer Zeit, in der der Multilateralismus nicht gerade einen Hype erlebt.
Der Lenkwaffenzerstörer der Arleigh-Burke-Klasse „USS Rafael Peralta“ (DDG 115) auf Patrouille bei der Seeblockade der US Navy. Im Hintergrund ein vermutlich zu beobachtendes Schiff

HANSA+ Lage im Iran: Straße von Hormus nur teilweise passierbar

Ende April zeigt sich die maritime Lage im Irankrieg nicht als einfache Blockadefrage. Die Straße von Hormus ist nicht vollständig gesperrt, aber für Handelsschifffahrt, Energieversorgung und Versicherer nur noch eingeschränkt kalkulierbar.

HANSA+ Seefracht belastet die Bilanz von Kühne+Nagel

Der Logistikkonzern Kühne+Nagel muss für das erste Quartal 2026 ein Minus in der Bilanz hinnehmen. Einer der entscheidenden Gründe: Das Seefracht-Geschäft, in dem sich die Krise im Mittleren Osten bemerkbar macht.
Screenshot einer CNN-Übertragung über die Briefings im Pentagon am 16. April. Etwa rechts der Bildmitte verläuft die Blockade-Linie von einem Punkt, wo die iranisch-pakistanische Grenze auf die Küste trifft bis zum Ras al-Hadd, Oman. Hier die Positionierung der US-Navy-Einheiten zu Beginn der Operation

HANSA+ Straße von Hormus: „Die Eskalationsschraube dreht weiter“

Die Lage in der Straße von Hormus bleibt höchst riskant. Während Schiffe westlicher Reedereien angegriffen werden, gelingt es Schiffen der iranischen Schattenflotte, die Blockade der USA zu umfahren. Ein Update des maritimen Lagebilds in der achten Kriegswoche.
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