Print Friendly, PDF & Email

ZF hat seine neue Condition-Monitoring-Technologie für Antriebssysteme vorgestellt. Ein Ölreinigungssystem soll außerdem die Ölqualität sichern und die Ölstandzeit verlängern.

Das intelligente System von ZF unterstütze Werften, Reedereien und Flottenbetreiber dabei, die Sicherheit und Effizienz ihrer Schiffe zu erhalten, so das Unternehmen. Das Condition Monitoring System ist mit verschiedenen Sensoren und einer intelligenten elektronischen Auswerteeinheit ausgestattet. Es misst Vibrationen, die den Zustand der Lager und Zahnräder im oberen und unteren Getriebe des Thrusters anzeigen.

»Die Messergebnisse helfen dem Bediener, frühzeitig zu erkennen, welche Komponenten ausgetauscht oder gewartet werden müssen. So können Reparaturen im Voraus geplant und eine Verschlechterung des Zustands der Komponenten vermieden werden, was Stillstandszeiten verhindert und Wartungszeiten verkürzt«, so die Friedrichshafener. Es verlängere außerdem die Lebensdauer der überwachten Systeme und Komponenten, so dass sich die Bediener auf ihre Hauptaufgabe konzentrieren könnten.

Eine weitere Technologie, die die Lebensdauer von Antrieben und die Betriebskosten senken soll, ist ZFs Ölreinigungsanlage. Gerade bei biologisch abbaubarem Öl sei es wichtig, Verunreinigungen wie Wasser aus dem System zu halten, um Ausfallzeiten durch mechanische Ausfälle zu vermeiden. Durch die Erwärmung des Öls wird das Wasser verdampft, ein Baumwollfilter filtert die Partikel bis zu 1 µm heraus. Sauberes Öl wird wieder in das System gepumpt, was die Lebensdauer des Öls laut ZF um das 10- bis 15-fache verlängert. Weniger Ölnachfüllungen bedeuteten eine Kostenersparnis.