Leiv Kallestad (Foto: Optimarin)
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Der Hersteller von Ballastwasserbehandlungsanlagen Optimarin bekommt einen neuen CEO: Leiv Kallestad. Tore Andersen muss seinen Posten räumen, bleibt dem Unternehmen aber erhalten.

Man wolle auf den wachsenden Markt reagieren, mit Investitionen und einer »Stärkung« des Managementteams, teilte Optimarin jetzt mit. Die Erwartungen sind groß, angesichts der näher rückenden Fristen für die Installationen von Ballastwasser-Managementsystemen (BWMS) erwarten die Verantwortlichen in diesem Jahr nicht weniger als eine Verdopplung des Umsatzes.

Leiv Kallestad wurde als neuer CEO vorgestellt, der bisherige Vorstandschef Tore Andersen soll sich künftig stärker um den Markteinblick und den Kundenservice kümmern, heißt es offiziell. Er nimmt die Rolle des Executive Vice President Sales and Marketing ein. Kallestad verfügt über internationale Erfahrungen in den Bereichen Marine, Öl & Gas, Fertigung und Corporate Finance. Der Norweger war in leitenden Positionen für Unternehmen wie TTS Group, Palfinger Marine/Harding, Roxar, Kverneland Group, TORP LNG, Exxon Mobil, Conoco Phillips und SR-Bank Markets tätig.

Tore Andersen (Foto: Optimarin)

Um den erwarteten Retrofit-Anstieg, der »2022 bis 2023« seinen Höhepunkt erreichen soll, zu bewältigen, wurde zudem Expansionen in den Bereichen Technik und Vertrieb angekündigt.

»Es fühlt sich an, als hätten sich die Sterne endlich ausgerichtet«, sagte Andersen. »Wir konzentrieren uns seit 25 Jahren ausschließlich auf BWMS. Optimarin war das erste Unternehmen, das ein kommerzielles System installierte, und das allererste, das die USCG-Zulassung erhielt. Die Aufträge kommen nun mit zunehmender Geschwindigkeit.«

Deshalb habe man die Entscheidung getroffen, das Managementteam neu zu organisieren. Kallestad übernimmt die Gesamtverantwortung für das Unternehmen und soll sicherstellen, dass man das volle Wachstumspotenzial ausschöpfen könne.

Optimarin hat inzwischen nach eigenen Angaben 750 seiner UV-basierten BWT-Systeme verkauft, von denen mehr als 500 installiert und in Betrieb sind. Bislang wurden rund 300 davon nachgerüstet. Vor allem dieses Geschäft soll sich in den kommenden Jahren »vervielfachen«.