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Der niederländische Heavylift- und Logistikspezialist Mammoet baut sein sein Netzwerk in den USA aus. In Mobile will man vom wachsenden Chemie-Cluster profitieren.

Dafür wurde jetzt eine Partnerschaft mit Core Industries unterzeichnet, dem Eigentümer und Betreiber des Theodore Industrial Port, teilte Mammoet mit. Im Rahmen der Vereinbarung werde man die Möglichkeit haben, mit Core zusammenzuarbeiten und die 400 ha Land im Hafen zu nutzen, wodurch das Unternehmen näher an der etablierten chemischen Industrie von Mobile positioniert werde, heißt es.

Im Laufe der Jahre hat sich die dortige chemische Industrie entlang eines 60-Meilen-Korridors entwickelt, wobei neue und bestehende Unternehmen kontinuierlich die Infrastruktur und die vorhandenen Synergien in dem Gebiet nutzen. »Dies hat zu einem starken Anstieg der Nachfrage nach Schwergut- und Transportleistungen geführt. Mammoet ist nun gut positioniert, um seinen Kunden einen stärker lokalisierten Support mit einer zeitnahen und kostengünstigen Mobilisierung zu bieten«, so Mammoet weiter.

Die Hafenanlagen von Core sollen künftig als Drehscheibe für die spezialisierte Ausrüstung von Mammoet dienen und gleichzeitig als Lager- oder Bereitstellungsbereich für Fracht, die durch den Hafen transportiert wird. Mehrere Geländekrane und Transporter werden am Standort stationiert, um die Flexibilität und Reaktionszeiten bei lokalen Projekten zu verbessern.

Darüber hinaus verfügt der Hafen über eine Kai- und Docklänge von 3.000 Fuß sowie einen 40 Fuß tiefen Zufahrtskanal ohne Höhenbeschränkungen. Mammoet will entsprechend eng mit Core zusammenarbeiten, um dessen Schwergutdock im Hafen zu nutzen.

Die Partnerschaft mit Core Industries wird als Ergänzung zu der bestehenden Partnerschaft mit dem Port of Freeport in Texas bezeichnet.

Mammoet hat außerdem eigene Terminals in den Niederlanden, in Jebel Ali, Tanjung Langsat und in Rosharon in den USA – dort gibt es jeweils Logistik-Hubs mit Equipment-Lagern – sowie einige Partnerschaften mit Linien- und RoRo-Reedereien.

Das in Utrecht ansässige Unternehmen gehört zur ebenfalls niederländischen SHV Holding. Der Schwergutspezialist hatte im Jahr 2000 seine eigene Schiffsflotte an die Spliethoff-Gruppe verkauft und sich damit als Reederei aus der Schifffahrt.