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Die Flensburger Reederei FRS kauft eine weitere Autofähre für ihre Fährverbindung nach Sylt. Der erste Einsatz ist für November geplant.

Mit dem Kauf einer weiteren Fähre erweitert die FRS ihre Kapazitäten auf der Strecke Havneby–List auf Sylt um mehr als das Anderhalbfache. Erstmalig soll die norwegische Fähre »Tresfjord« im November 2019 als zweite Syltfähre zum Einsatz kommen.

Die Linienverbindung werde rechtzeitig zu den Bauarbeiten auf dem Hindenburgdamm im November ausgebaut, teilte die FRS mit. Die »Tresfjord« kann bis zu 127 Pkw befördern, gut eineinhalb Mal so viel wie die bislang allein fahrende »SyltExpress«. »Mit zwei Schiffen sind wir in der Lage, stündliche Abfahrten je Hafen anzubieten«, sagt FRS-Geschäftsführerin Birte Dettmers.

Die »Tresfjord« wurde wie die »SyltExpress« auf der norwegischen Werft Fiskerstrand gebaut, Einsatzgebiet waren bislang die norwegischen Fjorde. Das Schiff verfüge über eine sehr umweltfreundliche und moderne Antriebstechnik mit Dual-Fuel-Motor (Diesel + LNG). Die Reisegeschwindigkeit liegt bei 15 kn. Dazu gibt es einen geräumigen Passagiersalon, große Freidecks sowie Bordgastronomie. Aktuell liege das Schiff noch in Norwegen, wo es für seine neue Aufgabe umgebaut wird.

Die Fährverbindung zwischen den Festland und Sylt gibt es seit dem Jahr 1963 und wird seit 1979 von der Rømø-Sylt Linie betrieben. Neben der täglichen Inselversorgung befördert die Syltfähre Autos, Camper sowie Spezialtransporte aller Art. Die Überfahrt dauert rund 40 min.