HHLA senkt Prognose für 2026

Wie das Unternehmen mitteilte, ist die Prognose für das operative Betriebsergebnis (EBIT) für das Geschäftsjahr 2026 angepasst worden. Waren es zunächst noch 135 bis 155 Mio. €, rechnet die HHLA nun mit einem Ergebnis von 100 bis 120 Mio. €. Schon im August hatte das Unternehmen große Einbußen verzeichnet.
„Im Zuge der strategischen Fokussierung auf das Kerngeschäft hat die HHLA ihr Beteiligungsportfolio im Bereich der Neu- und Ausgründungen von Geschäftsaktivitäten überprüft“, heißt es. „Nach Marktsondierungen ergibt sich für das Segment Logistik eine nicht zahlungswirksame Wertberichtigung in Höhe von rund 12 Mio. €.“
Der Containerumschlag sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben, was sich ebenfalls negativ auf das Ergebnis auswirken würde. Grund dafür sind Ausfälle, bedingt durch wiederholte Streiks sowie die Anlaufphase zur weiteren Automatisierung der Hamburger Containerterminals. Statt „leicht“ soll der Umschlag demnach in diesem Jahr „deutlich“ zurückgehen.
Auf Konzernebene rechnet die HHLA für das EBIT nunmehr mit einer Bandbreite von 115 bis 135 Mio. €. Zuletzt hatte das Unternehmen diesen Wert noch mit 150 bis 170 Mio. € angegeben. Die Erwartungen für die Umsatzerlöse und den Containertransport sollen gegenüber der zuletzt veröffentlichten Prognose unverändert bleiben (deutlicher Anstieg bzw. leichter Zuwachs).

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