Jens Mahnke stellt Frachtcontor Junge „für lukrativere Zukunft“ noch breiter auf

Nach der jüngsten Übernahme von Hamburg Maritime Chartering steht der nächste Zukauf für Frachtcontor Junge an. Jens Mahnke, „neuer“ Partner und Geschäftsführer, will den Hamburger Makler noch breiter aufstellen.
Jens Mahnke, Partner und Geschäftsführer, Frachtcontor Junge
Jens Mahnke, Partner und Geschäftsführer beim Hamburger Makler Frachtcontor Junge, zu Gast beim HANSA Podcast (© Westerkamp/HANSA)

„Bis vor ein paar Monaten hatten wir schon Druck, etwas zu tun. Wir sind nun erheblich besser aufgestellt, aber es geht auch noch mehr“, sagt Mahnke in der neuen Episode des HANSA Podcasts.

Und Frachtcontor Junge hat in diesem Zusammenhang Nägel mit Köpfen gemacht, denn der Geschäftsführer bestätigt exklusiv, dass eine weitere Übernahme bereits vertraglich fixiert ist – dieses Mal allerdings nicht im Tanker-, sondern in einem anderen Schifffahrtssegment. Mahnke nennt den Schritt „eine tolle Ergänzung“, der unmittelbar zusätzliches Geschäft bringen soll.

Jetzt kostenlos die aktuelle Folge des HANSA PODCASTs hören: Hier oder auf SpotifyDeezerPodimoApple Podcast oder Youtube. Jens Mahnke erläutert darin ausführlich, wie er Frachtcontor Junge aufgestellt sieht, welche Weichen gestellt wurden und was er mit dem Unternehmen noch vorhat.

Für Mahnke ist die Firma selbst kein Neuland, er war schon bis zum Jahr 2001 bei Frachtcontor Junge. In seiner Karriere war er zudem bei einigen namhaften Schifffahrtsunternehmen tätig, darunter der Makler Harper Petersen, die Emissionshäuser Nordcapital und König & Cie. sowie die Ernst Russ AG. Mahnke hat außerdem das Investmentberatungsunternehmen Elbe Financial Solutions gegründet und war Inhaber des Dock-Maklers Combitrade, der seit 2024 zu Frachtcontor Junge gehört (und dessen Ergebnis zuletzt „gerettet“ hat). Den Wechsel zurück zu Frachtcontor Junge hatte er nicht geplant und eine erste Anfrage auch abgelehnt.

Also nun „zurück zu den Wurzeln“? Er sei definitiv noch nicht fertig mit Frachtcontor Junge. Im Podcast-Gespräch geht der Manager detaillierter darauf sowie auf die Umstände des Wechsels und eine „lukrativere Zukunft“ ein. „Es war sicherlich nicht alles falsch in der Vergangenheit, aber wenn ich so einen Schritt mache, dann möchte ich meine Erfahrungen auch einbringen“.

Auf die Frage nach der aktuellen Situation gibt er eine „differenzierte Antwort“. Im Drybulk-Geschäft lief es zuletzt schlechter, dafür in anderen Bereichen besser. Durch Firmenkäufe konnte man negative Ergebnisse in bestimmten Teilbereichen auffangen. Mahnke spricht über neue Partnerschaften und eine „erfreuliche Dynamik im Unternehmen“ sowie eine positive Perspektive. Dabei geht es auch um die Frage nach weiteren internationalen Niederlassungen, die Gefahr des „Verfransen“ und „overbroked Märkte“. Nicht zuletzt spricht er von einem Makler-Wettbewerb „mit offenem Visier“ und darüber, wie er das Unternehmen attraktiv machen will für künftige Mitarbeiter.

Hören Sie hier die komplette Episode. Jens Mahnke spricht u.a. auch über:

  • schwarze Zahlen und die strategische Entwicklung
  • potenzielle weitere Übernahmen und Verkäufe von Unternehmensteilen
  • internationale Märkte von Interesse
  • Niederlassungen im Ausland mit lokalen Partnern
  • Probleme im Drybulk-Geschäft und die Erwartung einer Besserung
  • die Firmenkultur und Argumente „pro Frachtcontor Junge“
  • Schwankungen bei Kunden in der deutschen Stahl- und Automobilindustrie
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