Fassmer übergibt Patrouillenschiff an Singapur

Das Offshore-Patrouillenschiff (OPV) hat gestern auf der Fassmer-Werft in Berne seinen Namen „Sentinel“ erhalten. Sie ist das erste von insgesamt vier neuen Offshore-Patrouillenschiffen, die Fassmer für Singapur baut.
Die OPV-Serie für Singapur wird den Angaben zufolge speziell dafür gebaut, Singapurs sich wandelnde Anforderungen an die maritime Sicherheit zu erfüllen. Die neuen Schiffe wurden entwickelt, um der zunehmenden Komplexität und dem erweiterten Umfang maritimer Einsätze gerecht zu werden, und stellen eine erhebliche Verbesserung der maritimen Sicherheitsfähigkeiten Singapurs dar.
Fassmer setzt auf bewährte Plattform
Die Schiffe wurden von Fassmer als Weiterentwicklung seiner OPV-80-Plattform konzipiert und an die spezifischen Einsatzanforderungen Singapurs angepasst. Sie verbinden eine bewährte Konstruktionsgrundlage mit erweiterten Einsatzfähigkeiten. Mit einer Reihe skalierbarer Reaktionsmöglichkeiten sind die OPV dafür ausgerüstet, ein breites Spektrum maritimer Zwischenfälle auf besonnene, wirksame und verhältnismäßige Weise zu bewältigen, heißt es. Aufbauend auf den Einsatzaufgaben der Maritime Security and Response Vessels (MSRV) der Sentinel-Klasse bieten die neuen OPV größere operative Flexibilität und Ausdauer.
Wie Fassmer mitteilt, sind die Schiffe zudem für eine nahtlose Interoperabilität mit Singapurs Marineflotte sowie mit Einsatzmitteln anderer staatlicher Behörden ausgelegt, darunter die Police Coast Guard und die Maritime and Port Authority of Singapore. Diese verbesserte behördenübergreifende Integration soll koordinierte Einsätze über ein breites Spektrum maritimer Sicherheitsaufgaben hinweg ermöglichen und einen einheitlichen nationalen Ansatz für maritime Sicherheit, Gefahrenabwehr und Reaktionseinsätze unterstützen.
Im nächsten Schritt wird die „Sentinel“ eine Reihe von Integrations- und Abnahmetests der Schiffsplattform durchlaufen. Anschließend folgen Seeerprobungen, um die Systeme und die Leistungsfähigkeit des Schiffes vor seiner Abfahrt nach Singapur zu überprüfen.
„Die Entwicklung und der Bau des ersten Schiffes einer neuen Klasse sind immer eine besondere Herausforderung. Die ‚Sentinel‘ spiegelt die beträchtliche Konstruktions- und Ingenieurarbeit unserer Teams sowie die hervorragende Zusammenarbeit mit der Marine der Republik Singapur und der DSTA wider. Wir sind sehr stolz darauf, dass sie heute diesen wichtigen Meilenstein erreicht“, sagte Harald Fassmer.


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