SFL ordert zwei neue Ammoniaktanker

Wie das zum Firmenimperium des Schifffahrtsriesen John Fredriksen gehörende Unternehmen mitteilte, werden die Neubauten jeweils eine Kapazität von 93.000 m3 haben. Die Schiffe sollen für den Transport einer „breiten Palette petrochemischer Gase“ ausgelegt sein und über einen Dual-Fuel-Antrieb sowie moderne Technologie zur Steigerung der Kraftstoffeffizienz und Optimierung der Ladungskapazität verfügen. Die Ablieferung ist ab dem zweiten Quartal 2028 geplant; die gesamten Baukosten werden auf rund 216 Mio. $ geschätzt.
Gleichzeitig hat das Unternehmen langfristige Zeitchartverträge mit einem großen, bislang allerdings nicht genannten Ölkonzern geschlossen, wodurch sich der Auftragsbestand an Festpreis-Charterverträgen um mindestens rund 162 Mio. $ erhöht. Die Dauer der anfänglichen Charterlaufzeit soll innerhalb der nächsten sechs Monate festgelegt werden, wobei sich der Auftragsbestand zu diesem Zeitpunkt noch weiter erhöhen könne. Zudem erhält der Charterer Optionen zur Verlängerung der Zeitchartverträge um bis zu vier Jahre.
„Das Projekt für die Gastanker stellt einen weiteren wertsteigernden Meilenstein für SFL dar und erweitert unser Portfolio um Vermögenswerte in einem neuen Segment“, sagte Ole B. Hjertaker, CEO von SFL Management. „Bei dem Charterer handelt es sich um einen in Europa ansässigen Ölkonzern mit Investment-Grade-Bonität; dies unterstreicht die Position von SFL als erstklassiger Anbieter von Vermögenswerten für die maritime Logistik. Einschließlich der bereits in diesem Jahr bekannt gegebenen Übernahmen und Charterverlängerungen haben wir unseren Auftragsbestand an Festpreis-Charterverträgen um mehr als 1,3 Mrd. $ aufgestockt.“
Erst kürzlich verlängerte der Schiffseigner bestehende Charterverträge von sechs Schiffen mit der Reederei Hapag-Lloyd. Damit erhöhte sich der Charter-Backlog des Unternehmens auf insgesamt 4,6 Mrd. $.

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