DFDS übernimmt dritte Fähre für die Straße von Gibraltar

Nach Zustimmung der spanischen und marokkanischen Wettbewerbsbehörden hat DFDS die Übernahmevereinbarung abgeschlossen. Neben dem Schiff übernimmt die Reederei bestehende Genehmigungen für den Betrieb auf der Route zwischen Spanien und Marokko. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht veröffentlicht.
Die „Volcán de Tamasite“ bietet Platz für bis zu 1.469 Passagiere und verfügt über 1.414 Spurmeter für Fracht. Das Schiff ist bereits seit mehreren Jahren auf derselben Verbindung unterwegs. Bei DFDS ergänzt es die bislang aus zwei Fähren bestehende Flotte in der Straße von Gibraltar.
„Die Straße von Gibraltar ist eine wichtige Verbindung für Handel und Reiseverkehr. Wir freuen uns darauf, die Region künftig mit zusätzlicher Kapazität zu bedienen“, sagt DFDS-CEO Michael Hansen. Damit wolle die Reederei sowohl Frachtkunden als auch Passagieren mehr Flexibilität und bessere Verbindungen bieten.
Mehr Spielraum für weiteres Wachstum
Nach Angaben von DFDS trägt die Übernahme der anhaltenden Nachfrage nach Fracht- und Passagierverkehren zwischen Europa und Nordafrika Rechnung. Zugleich will das Unternehmen seine Position in der Region stärken.
„Mit einem dritten Schiff stärken wir unsere Position in der Straße von Gibraltar und gewinnen mehr Flexibilität, um den Transportbedarf unserer Kunden zu erfüllen“, sagt Ronny Moriana Glindemann, Managing Director für die Straße von Gibraltar bei DFDS. Die zusätzliche Fähre ermögliche es zudem, den Betrieb weiterzuentwickeln und eine wachsende Nachfrage in den kommenden Jahren zu bedienen.
DFDS bietet auf seinen Verbindungen in der Straße von Gibraltar jährlich mehr als 10.000 Abfahrten an. Zu den wichtigsten transportierten Gütern zählen frische Agrarprodukte, Automobilteile und Komponenten, Textilien sowie Industrie- und Spezialgüter.

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