Rolls-Royce präsentiert flexible Yachtbrücke

Rolls-Royce Power Systems hat eine neue Brücke für Yachten mit einer Länge von bis zu 50 m entwickelt. Das Konzept ermöglicht die Nutzung der Kommandobrücke als Salon. 
Das „Point Break“-Konzept ist beides, Brücke und Wohnraum (© Rolls-Royce)
Das „Point Break“-Konzept ist beides, Brücke und Wohnraum (© Rolls-Royce)

Das neue Konzept mtu NautIQ Bridge „Point Break“ ist erstmals auf der diesjährigen Monaco Yacht Show präsentiert worden. „Point Break“ soll die gestalterische Herausforderung für Yachtdesigner und Werften lösen, nämlich den wertvollen Platz an Bord für Eigner und Gäste zurückzugewinnen, ohne dabei die Arbeitsumgebung des Kapitäns oder die Sicherheitsstandards und Funktionalität zu beeinträchtigen.

Laut Christian Paolini, Geschäftsführer Brücken- und Automatisierungssysteme bei Rolls-Royce Power Systems in Italien, suchen Kunden nach Möglichkeiten, den Platz an Bord optimal zu nutzen, ohne dabei Abstriche bei der Sicherheit oder der Einsatzbereitschaft zu machen. Mit Point Break habe man einen der platzintensivsten Betriebsbereiche der Yacht neu konzipiert, um den sich wandelnden Erwartungen der Kunden gerecht zu werden. 

Das Ergebnis ist ein Brückenkonzept mit doppeltem Verwendungszweck: Ist die Yacht nicht in Fahrt, geht das Steuerhaus im Salon auf, bleibt dabei voll funktionsfähig und ist bei Bedarf sofort wieder einsatzbereit.

Im Mittelpunkt des Konzepts steht Rolls-Royce zufolge eine neue Brückenarchitektur mit einer Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) der nächsten Generation, die die Navigation intuitiver, effizienter und benutzerfreundlicher gestalten soll. Eine vertikale Anordnung der Displays soll die Raumnutzung optimieren und die Situationswahrnehmung verbessern, während ein Head-up-Display wichtige Navigationsinformationen direkt in das Sichtfeld des Kapitäns projiziert.

Wenn keine Navigation stattfindet, fahren die Displays ein und schaffen so einen offenen Raum, der für andere Zwecke an Bord genutzt werden kann. Dieser Ansatz ermöglicht es Designern und Werften, die Innenraumgestaltung neu zu überdenken und mehr Flexibilität zu schaffen, ohne dabei die Betriebsbereitschaft zu beeinträchtigen.

„Mit ‚Point Break‘ unterstreicht Rolls-Royce einmal mehr sein Engagement, die Zukunft integrierter Brückenlösungen durch Innovation, Digitalisierung und menschenzentriertes Design mitzugestalten. Als Teil des mtu NautIQ-Ökosystems stärkt das Konzept den ‚From Bridge to Propeller‘-Ansatz des Unternehmens, bei dem Antrieb, Energiemanagement und Automatisierung Hand in Hand arbeiten“, sagte Lukas Köhler, Senior Vice President Global Marine & Mining bei Rolls-Royce Power Systems.

Bleiben Sie mit WhatsApp immer auf dem Laufenden!

Abonnieren Sie unseren WhatsApp-Kanal und erhalten Sie eine Auswahl unseres umfangreichen Nachrichten-Angebots direkt auf Ihr Smartphone. Scannen Sie einfach den QR-Code mit Ihrem Handy oder klicken Sie – falls Sie bereits mobil unterwegs sind – auf diesen Link.
Verwandte Themen
Weitere Themen
Daily & Breaking News

Wir liefern werktäglich aktuelle Schlagzeilen und Updates.