Iran
Michael Meyer

Intelligente Entscheidungen für Zeitenwende auf See

Die freie See gerät zunehmend unter Beschuss – im wahrsten und übertragenen Sinne. Möglicherweise ist es Zeit für eine neue »Übereinkunft« zwischen Politik und Schifffahrt – auch und gerade in einer Zeit, in der der Multilateralismus nicht gerade einen Hype erlebt.
Der Lenkwaffenzerstörer der Arleigh-Burke-Klasse „USS Rafael Peralta“ (DDG 115) auf Patrouille bei der Seeblockade der US Navy. Im Hintergrund ein vermutlich zu beobachtendes Schiff

HANSA+ Lage im Iran: Straße von Hormus nur teilweise passierbar

Ende April zeigt sich die maritime Lage im Irankrieg nicht als einfache Blockadefrage. Die Straße von Hormus ist nicht vollständig gesperrt, aber für Handelsschifffahrt, Energieversorgung und Versicherer nur noch eingeschränkt kalkulierbar.
„High Risk Area“ im Persischen Golf, Straße von Hormus, Iran

HANSA+ Iran bietet Öffnung der Straße von Hormus an

Der Iran hat sich bereit gezeigt, seine Blockade der Straße von Hormus aufzuheben – sollten die USA dasselbe tun. Die wichtigste Bedingung des US-Präsidenten sprachen iranische Vertreter jedoch nicht an.
Screenshot einer CNN-Übertragung über die Briefings im Pentagon am 16. April. Etwa rechts der Bildmitte verläuft die Blockade-Linie von einem Punkt, wo die iranisch-pakistanische Grenze auf die Küste trifft bis zum Ras al-Hadd, Oman. Hier die Positionierung der US-Navy-Einheiten zu Beginn der Operation

HANSA+ Straße von Hormus: „Die Eskalationsschraube dreht weiter“

Die Lage in der Straße von Hormus bleibt höchst riskant. Während Schiffe westlicher Reedereien angegriffen werden, gelingt es Schiffen der iranischen Schattenflotte, die Blockade der USA zu umfahren. Ein Update des maritimen Lagebilds in der achten Kriegswoche.
Ein Schiff und Menschen

HANSA+ Mehrere MSC-Schiffe „durchbrechen“ Hormus-Blockade

Die Straße von Hormus bleibt ein zentraler Hotspot im laufenden Irankonflikt: Am 18. April gelang es insgesamt acht Boxcarrier, die Meerenge zu passieren – darunter sechs Einheiten der weltweit größten Reederei MSC.
US-Präsident Donald Trump

HANSA+ Trump verschiebt Ende der Waffenruhe

Kurz vor dem Auslaufen des Ultimatums hat US-Präsident Donald Trump die Waffenruhe mit dem Iran verlängert. Die Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien verlaufen schleppend, die Straße von Hormus bleibt gesperrt.
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