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Bernhard Schulte hat mit der Hanseatic Capital Management (HCM) eine neue Investment-Gesellschaft gegründet. Über einen Fonds sollen 120 Mio. $ für Investitionen in maritime Assets, vornehmlich in Schiffe, eingesammelt werden.

Die Schulte Group agiere als Anker-Investor, heißt es in einer Mitteilung. Das Management werde von Experten sowohl aus der Schifffahrt als auch aus der Finanzwelt gebildet. Die neue Firma soll das gesamte Spektrum von der Akquisition über das Schiffsmanagement bis hin zum Verkauf abgedeckt werden, um den gesamten Anlagezeitraum professionell abzudecken. HCM werde sich vor allem auf eine auskömmliche Beschäftigung der Schiffe konzentrieren, je nach Segment könne das sowohl Spot- als auch Zeitcharter-Verträge einschließen.

Ein erste Investmentfonds, der Hanseatic Fund VCIC Plc, sei bereits geplant. Dafür sollen zunächst 120 Mio. $ eingeworben werden. Der Fokus liege dabei vor allem auf Bulkern der Handymax- und Supramax-Größe sowie auf Feeder-Containerschiffen mit einem Alter zwischen vier und 15 Jahre. Andere Schiffstypen oder -größen würden aber ebenfalls in Betracht gezogen.

Ziel der Fondsmanager sei es, die Kreditlast möglichst gering zu halten und schnell die Gewinnzone zu erreichen. Die Anleger sollen regelmäßig Ausschüttungen erhalten.

Der Hanseatic Fund VCIC Plc ist als sogenannter Alternativer Investment Fund (AIF) anerkannt und wird von HCM gemanagt. Beide sind auf Zypern registriert und werden von der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) gemäß den EU-Richtlinien reguliert.

Die Geschichte der Schulte Group reichen bis ins Jahr 1883 zurück. Die familiengeführte Reederei besitzt heute 90 Schiffe aller Art und managt 630 Schiffe über Bernhard Schulte Shipmanagement (BSM) mit 40 Standorten weltweit.