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Die belgische Wasserbaugruppe Jan De Nul baut ihr Engagement im wachsenden Offshore-Wind-Markt in Asien aus. So konnte jetzt ein dritter Großauftrag aus Taiwan eingeholt werden.

Das jetzt unterzeichnete Geschäft umfasst Engineering, Procurement, Construction and Installation (EPCI) von Fundamenten und Unterwasserkabeln für den Offshore-Windpark »Formosa 2« (OWF). Der von Macquarie Capital Ltd. und Swancor Renewable Energy Company Ltd. entwickelte Windpark mit 376 MW Leistung wird 47 vom deutschen Siemens-Konzern gelieferte 8-MW-Turbinen auf Jacket-Fundamenten in bis zu 55 m Wassertiefe haben.

Quelle: Jan de Nul

»Formosa 2 OWF« ist der dritte taiwanesische Vertrag für die Jan De Nul Group und wird mehr als die dreifache Kapazität des »Changhua OWF« und des »Formosa 1 Phase 2 OWF« haben. Die Bauarbeiten sollen 2020 beginnen, der Windpark soll bis Ende 2021 in Betrieb gehen.

Peter De Pooter, Manager Offshore Renewables bei der Jan De Nul Group, nannte den Auftrag einen »sehr wichtigen nächsten Schritt« im wachsenden taiwanesischen Offshore-Windmarkt. »Dieser Vertrag baut nicht nur auf den jüngsten Projekterfolgen und Erfahrungen bei den Projekten Formosa 1 und Changhua auf, sondern auch auf unserer langjährigen lokalen Präsenz«, so der Manager.

Jan De Nul ist nach eigenen Angaben seit 1995 in Taiwan tätig und bietet Dienstleistungen der Offshore-Öl- und Gasindustrie sowie den wichtigsten taiwanesischen Häfen Taipeh, Taichung, Kaoshiung und Mailiao an.

»Formosa 2« soll mehr als 380.000 Haushalte in Taiwan mit sauberer Energie versorgen. Der Windpark liegt angrenzend an die »Formosa 1« zwischen 3,8 und 9,5 km vor der Küste und 40 sm vom Hafen von Taichung, Miaoli County im Nordwesten des Inselstaates entfernt.