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© Northern Lights
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Das prestigeträchtige CO2-Tanker-Projekt von Northern Lights bekommt ein weiteres »grünes« Feature: Rotor-Segel von Norsepower.

Der Hersteller der Windantriebssysteme gab heute einen Vertrag mit der Werft Dalian Shipbuilding bekannt, wo die bei beiden Einheiten entstehen. Die Schiffe sind bestimmt für das Projekt »Northern Lights«, ein Joint Venture von Equinor, Shell und TotalEnergies. Die Ablieferung der 130-m-Schiffe mit LNG-Antrieb ist für Mitte 2024 geplant.

Northern Lights ist für die Entwicklung und den Betrieb von CO2-Transport- und -Speicheranlagen im Rahmen des »Longship«-Projekts verantwortlich, einem umfangeichen Vorhaben der norwegischen Regierung zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (Carbon Capture and Storage – CCS).

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© Northern Lights

Northern Lights soll das erste grenzüberschreitende, offene CO2-Transport- und Speicherinfrastrukturnetz schaffen, das europäischen Unternehmen die Möglichkeit bietet, CO2 sicher und dauerhaft unterirdisch zu lagern. Die Schiffsneubauten sind für den Transport von flüssigem CO2 in speziell angefertigten Ladetanks ausgelegt. Die ME-GI-Dual-Fuel-Motoren werden hauptsächlich mit LNG betrieben.

Die beiden CO₂-Tanker mit 7.500 m³ Ladekapazität werden mit je einem 28 x 4 m großen Norsepower-Rotorsegel ausgestattet. Es ist eine modernisierte Version des Flettner-Rotors, eines sich drehenden Zylinders, der den Magnus-Effekt nutzt, um die Windkraft zu nutzen und Schub zu erzeugen, wodurch sowohl der Treibstoffverbrauch als auch die Emissionen reduziert werden sollen.

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