Containerschiff, Schiffskäufe, Eigentum, Secondhand, S&P, Containerschifffahrt
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Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) verzeichnen die großen Linienreedereien zusammen ein Ergebnis von 41,6 Mrd. $. Dabei sind die Zahlen der weltweiten Nr. 3 noch nicht einmal berücksichtigt.[ds_preview]

Dies ist nicht nur höher als das kombinierte Q2-EBIT der letzten elf Jahre, sondern liegt auch auf dem hohen Niveu der EBITs von 2021-Q4 und 2022-Q1. In den aktuellen Zahlen, die das Beratungsunternehmen Sea-Intelligence zusammengetragen hat, ist die französische Linienreederei CMA CGM, die bisher nur eine Pressemitteilung herausgegeben hat, in der ihr EBIT nicht aufgeführt ist, noch gar nicht berücksichtigt. »Sobald das EBIT von CMA CGM in die Liste aufgenommen wird, würde 2022-Q2 wahrscheinlich das profitabelste Quartal der letzten zehn Jahre werden«, heißt es.

»Wir möchten betonen, dass wir dies nicht als Werturteil darüber verstehen, ob es gut oder schlecht ist, wenn Schifffahrtslinien Geld verdienen, und wir stellen fest, dass es sich in den letzten zehn Jahren im Allgemeinen um ein unrentables Geschäft gehandelt hat; wir weisen lediglich darauf hin, dass die derzeitige Marktdynamik beispiellos ist«, erklärt Sea-Intelligence.

carrier EBIT q2 2022 sea intelligence
© Sea-Intelligence

Um zu sehen, wie beispiellos diese Gewinne sind, genügt ein Blick auf das EBIT pro TEU für die einzelnen Linienreedereien, die sowohl ihr EBIT als auch ihr globales Volumen veröffentlichen. Die EBIT/TEU-Zahlen für 2022-Q2 jeder dieser Reedereien (ohne CMA CGM) übertreffen die Zahlen der Vorjahre. Diese Zahlen werden durch einen Anstieg der Frachtraten im Jahresvergleich im Zeitraum 2022-Q2 untermauert. »Dieses Rentabilitätsniveau könnte sich jedoch aufgrund der schnell fallenden Frachtraten und der Verlangsamung der weltweiten Nachfrage im dritten Quartal nicht fortsetzen«, so Sea_intelligence.