HGK baut Logistikstandort im Hamburger Hafen aus

Die HGK-Gruppe aus Köln baut ihre Aktivitäten im Hamburger Hafen mit einem neuen Logistikstandort in der Seehafenstraße aus. Als langfristiger Ankermieter wird die HGK Logistics and Intermodal GmbH (HGK LI) über ihre Tochtergesellschaft Pohl & Co. dort bestehende Aktivitäten bündeln und zusätzliche Kapazitäten schaffen.
Die Fertigstellung der Logistikimmobilie ist für das zweite Quartal 2028 vorgesehen. HGK LI soll rund 27.000 m² Hallenfläche nutzen. Hinzu kommen Außenflächen, ein Gleisanschluss und eine direkte Schiffsanbindung. Damit ist der Standort an Wasserstraße, Schiene und Straße angebunden.

Die Halle soll eine Höhe von 12 m aufweisen und für hohe Bodenlasten ausgelegt sein. Vorgesehen sind Flächen für Lager-, Umschlags- und Distributionsprozesse.
„Hamburg ist und bleibt eine der wichtigsten Drehscheiben für die HGK-Gruppe. Mit dem neuen Standort schaffen wir die Grundlage, unser Geschäft im Hafen weiterzuentwickeln, zusätzliche Kapazitäten für Wachstum bereitzustellen und unser Leistungsangebot für bestehende und neue Kunden auszubauen“, sagt Markus Krämer, CEO der HGK Logistics and Intermodal GmbH.
Papierlogistik wird gebündelt
Ein Schwerpunkt des neuen Standorts ist die Papierlogistik. Die unter der Marke Pohl & Co. gebündelten Aktivitäten im Hamburger Hafen sollen künftig dort zusammengeführt werden. Gleichzeitig plant HGK LI zusätzliche Kapazitäten für weitere Kunden sowie Industrie- und Produktionsbranchen.
Nach Angaben des Unternehmens umfasst das Leistungsspektrum am Standort Warehousing und Containerhandling sowie trimodale Umschlagsleistungen und nationale und internationale Transporte. HGK LI kann dabei auch die vollständige operative Logistik übernehmen.
„Mit dem neuen Standort entwickeln wir unsere Papierlogistik an vier Standorten in Deutschland konsequent weiter und verbinden regionale Präsenz mit internationaler Supply-Chain-Kompetenz“, betont Hendryk Mackowiak, Standortleiter Hamburg.
Photovoltaik und Wärmepumpen geplant
Bei der Entwicklung des Logistikzentrums sind unter anderem Photovoltaikanlagen, fossilfreie technische Anlagen, Wärmepumpen, LED-Beleuchtung und Smart-Metering-Systeme vorgesehen. Hinzu kommen eine Lade- und Mobilitätsinfrastruktur.
Das Projekt soll nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) entwickelt werden. Angestrebt wird eine Zertifizierung nach dem Gold-Standard.
An der Projektentwicklung sind neben HGK Logistics and Intermodal die Unternehmen HIH Invest Real Estate, Urban Partners und Four Parx beteiligt.

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