Maersk übernimmt Puma-Distribution in den USA

Die Standorte in Kalifornien, Arizona und Indiana verfügen zusammen über eine Fläche von rund 2,3 Mio. ft². Von dort aus werden sowohl Großhandelskunden und Puma-Filialen als auch der Onlinehandel beliefert.
Konkret betreibt Maersk künftig ein rund 672.000 ft² großes Lager in Torrance (Kalifornien), ein etwa 1,02 Mio. ft² umfassendes Zentrum in Phoenix, Arizona, sowie einen rund 636.000 ft² großen Standort in Whitestown bei Indianapolis.
Alle drei Anlagen sind mit AutoStore-Systemen ausgestattet. Dabei lagern Waren in einem kompakten Rastersystem und werden automatisiert von Robotern zu den jeweiligen Arbeitsstationen transportiert. Maersk will nach eigenen Angaben insbesondere die Auslastung der bestehenden Automatisierung erhöhen, Abläufe beschleunigen und Kosten senken.
„Gemeinsam mit Puma schaffen wir ein flexibleres und skalierbares Fulfillment-Netzwerk, das dazu beiträgt, Produkte schnell in die Geschäfte und zu den Verbrauchern zu bringen“, betont Dave Hune, Leiter Contract Logistics Nordamerika bei Maersk.
Die Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen reicht bereits über die Seefracht hinaus. Maersk übernimmt für Puma unter anderem Lager- und Distributionsleistungen, Luftfracht, Zollabwicklung sowie Inlandstransporte.
Eine besondere Rolle soll künftig der Standort Torrance spielen: Ab dem kommenden Jahr will Maersk dort freie Kapazitäten auch anderen Kunden anbieten. Damit wird die Anlage nach Unternehmensangaben zum ersten „AutoStore“-Standort von Maersk in Nordamerika, der für mehrere Kunden gleichzeitig genutzt wird. Die Kapazität liegt bei rund 20 Mio. Einheiten pro Jahr. Maersk betreibt in Nordamerika mehr als 70 Fulfillment-Standorte mit insgesamt rund 22,5 Mio. ft² Lagerfläche. Weltweit verfügt der Konzern über mehr als 500 Lagerhäuser.

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