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Die Shortseareederei W.E.C. Lines schließt sich mit Beginn des kommenden Jahres dem ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Centers (spc) an.

Mit 17 Schiffen in Eigenbesitz und Charter sind die zurzeit wichtigsten Verbindungen im Kurzstreckenseeverkehr für W.E.C. Lines zwischen den Niederlanden, Belgien, Deutschland, U.K. und Portugal, Spanien, den Kanarischen Inseln und Marokko.

Von der Niederlassung in Hamburg aus werden vor allem die Interessen der in Deutschland ansässigen Verladerschaft vertreten und alle damit zusammenhängenden Aufgaben aus erster Hand abgewickelt.

»Mit unserem Beitritt wollen wir sowohl einen Beitrag zur Stärkung des Kurzstreckenseeverkehrs insgesamt leisten, als auch eine stärkere Wahrnehmung von W.E.C. Lines, vor allem in Deutschland, erreichen«, sagt Alexander Busse, Geschäftsführer von W.E.C. Deutschland, Tochtergesellschaft von W.E.C. Lines aus den Niederlanden.

»Mit W.E.C. Lines gewinnen wir einen originären Carrier des Kurzstreckenseeverkehrs für unser Netzwerk, das damit weiter an Kompetenz gewinnt«, freut sich spc-Geschäftsführer Markus Nölke über das neue Mitglied.

Die W.E.C. Van Gogh gehört zur Flotte der W.E.C. Lines. © W.E.C. Lines

Die Anfänge von WEC Lines reichen in das Jahr 1973 zurück, damals noch unter dem Namen SBC Container Lines. Angeboten wurden Containerverschiffungen von Middlesbrough, Rotterdam und Pasaia in Spanien. Die bei SBC zuständige Abteilung für Portugalverschiffungen wurde 1977 in W.E.C. Lines umbenannt. 1980 wurde die Zentrale in Rotterdam angesiedelt und das Netzwerk neben dem klassischen europäischen Kurzstreckenseeverkehr auf die Fahrtgebiete Ostafrika und Nah- / Mittelost erweitert. 1986 erfolgte die Gründung der Schwestergesellschaft Holland Maas Shipping. Mittlerweile sind alle Aktivitäten unter dem Namen W.E.C. Lines gebündelt mit eigenen W.E.C. Büros in Belgien, Deutschland, Spanien, Marokko, Russland, Kenia, Uganda und Ägypten. Daneben besteht ein umfangreiches Agenturnetzwerk.

Das spc ist ein nationales Kompetenz-Center zur Förderung des Kurzstreckenseeverkehrs und der Binnenschifffahrt im Rahmen multimodaler Transportketten. Aufgabenschwerpunkt ist die neutrale Beratung von Verladern und Spediteuren. Im Vordergrund steht dabei die Vermarktung der Potenziale auf den Wasserstraßen.

Als Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) wird das spc getragen vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein, den Fachverbänden der Branche sowie Unternehmen aus Schifffahrt, Hafen, Logistik und Verladerschaft. Aktuell zählt das spc über 60 Fördermitglieder.