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Kurz nach dem Bekanntwerden des Namens hat die Meyer Werft mit dem Bau des neuen Kreuzfahrtschiffs für die Reederei P&O begonnen.

Heute bestätigte die Schiffbau-Gruppe mit Hauptsitz in Papenburg, dass der traditionelle Brennstart für die »Arvia« erfolgt ist. Wie die HANSA berichtet hatte, war der Name erst vor wenigen Tagen bekannt gegeben worden.

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Das Schwesterschiff der bereits fertigen »Iona« wurde speziell für den britischen Markt optimiert. Wegen der Reise-Beschränkungen infolge der Corona-Pandemie erfolgte der Brennstart nicht mit Vertretern der Reederei vor Ort, sie nahmen per Videoschalte teil.

Für die Tochter des US-Kreuzfahrtkonzerns Carnival ist die »Arvia« das vierte Schiff von der Meyer Werft. P&O Cruises erwartet den Neubau Ende 2022 in ihrer Flotte. Auch die durch die Auswirkungen der Pandemie auf den Kreuzfahrt-Markt stark getroffene Werft – es droht noch immer ein umfangreicher Stellenabbau – spricht von einer Ablieferung im nächsten Jahr.

Bei der »Iona« und anderen Neubauten hatte es zuletzt wiederholt Verzögerungen gegeben. Dabei spielten neben der Corona-Pandemie auch Schwierigkeiten bei der LNG-Technologie eine Rolle, die auch in der »Arvia« zum Einsatz kommen soll.

»Die Meyer Werft und P&O Cruises verbindet eine langjährige Partnerschaft. Wir freuen uns, nun mit dem Bau der Arvia zu beginnen und diese Partnerschaft weiterzuführen«, sagte heute Stephan Schmees, Mitglied der Geschäftsleitung Projektmanagement.

Das 344,5 m lange und 42 m breite Schiff mit einer Vermessung von rund 180.000 GT und einer Kapazität für 5.200 Gäste wird vollständig mit LNG betrieben. Wie die »Arvia« bekommt es eine 970 m² große Glaskuppel als SkyDome.

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