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Bis zu 55 der derzeit 69 Schiffe bei MPC Container Ships könnten mit Scrubbern ausgerüstet werden. Es ist die mit Abstand größte Investition eines Container-Trampreeders.

Verträge über den Kauf und die Installation von Abgasreinigungssystemen (Scrubber) auf fünf ausgewählten Schiffen seien bereits geschlossen worden. Die Vereinbarung sieht auch Optionen zum Kauf von bis zu 50 zusätzlichen Anlagen vor, teilte MPCC mit. Die Installationen sollen sowohl  2019 als auch Anfang 2020 erfolgen.

Es bestehe seitens der Charterer erhebliches Interesse an Scrubber-Schiffen, heißt es zur Begründung. Auch mit ihnen befinde man sich in weit fortgeschrittenen Verhandlungen über mittel- bis längerfristige Charterverträge zu attraktiven Raten, die für die Gesellschaft attraktive Renditen erwarten lassen. Die Optionen auf weitere Scrubber biete eine hohe Flexibilität bei künftigen Charter-Vereinbarungen.

Nach mehreren Kapitalrunden und der Ausgaben von Unternehmensanleihen habe das Unternehmen ausreichend Geld, um die Investitionen aus dem »Cash« und verfügbaren Kapitalreserven zu finanzieren.

»Nach eingehenden Analysen haben wir uns dazu entschlossen, auf ausgewählten Schiffen Scrubber zu installieren und so für eine wirtschaftlich attraktive Lösung zur Erfüllung der Schwefelverordnung 2020 zu sorgen«, sagt CEO Constantin Baack. MPC Container Ships habe sich eine strategische Flexibilität gesichert, um sich jederzeit an die neuen Marktbedingungen anpassen zu können.