Gary Vogel
CEO Gary Vogel (Foto: Eagle Bulk)
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Die US-Reederei Eagle Bulk zieht die Option für eine weitere Serie von Scrubber-Installationen. Weitere Aufträge könnten folgen.

Das Unternehmen um CEO Gary Vogel gab jetzt bekannt, dass nach dem Kauf von 19 der Abgasreinigungsanlagen im September nun weitere 15 Scrubber geordert wurden. Seinerzeit war eine Option auf weitere 18 Anlagen vereinbart worden. »Übrig« bleiben somit drei Scrubber. Diese Option behält Eagle Bulk weiter in den Büchern.

Die Reederei mit Sitz in Stamford will die 34 fest bestellten Anlagen bis zum 1. Januar 2020, dem Umsetzungsdatum der neuen Verordnung über die Begrenzung der Schwefelemissionen, installieren lassen. Dafür habe man ein spezielles Installationsprogramm entwickelt, bei dem ein erheblicher Teil der erforderlichen Nachrüstarbeiten an Bord der Schiffe auf See durchgeführt werden könne, heißt es. So könne die Off-Hire-Zeit im Vergleich zu einer typischen Werftinstallation reduziert werden.

Eagle Bulk Shipping mit Sitz in Stamford (Connecticut, USA) ist einer der größten Akteure in der Bulker-Schifffahrt. Zur Flotte zählen knapp 50 Supramax- und Ultramax-Frachter mit einer Tragfähigkeit von 50.000–65.000 tdw und einer Gesamtkapazität von 2,75 Mio. t. Die Reederei ist Mitglied der Initiative »Clean Shipping Alliance 2020«, in der sich 17 Unternehmen zusammengeschlossen haben, unter anderem Oldendorff Carriers aus Lübeck.

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