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Der Containerumschlag in Bremerhaven bleibt weiter hinter den Ergebnissen des Vorjahres zurück. Nach vier Monaten fehlen 8% oder 143.000 TEU.

Zu Beginn des Jahres hatte die Linienreederei Hapag-Lloyd vier Nordatlantik-Dienste von Bremerhaven nach Hamburg verlegt. Den Verlust von geschätzt 500.000 TEU per annum hat der Standort an der Weser bislang nicht kompensieren können. Zudem waren auch Feederdienste sowie ein Fernost-Dienst der »2M«-Allianz abgewandert.

Bis einschließlich April wurden an den drei Terminals (Eurogate, MSC Gate und NTB) insgesamt 1,65 Mio. TEU umgeschlagen. Das sind rund 143.000 TEU weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (1,79 Mio. TEU). Im April waren es 408.635 Container, rund 40.000 TEU weniger als im April 2018.

Auch im Gesamtumschlag verlieren die bremischen Häfen. Fast 21 Mio. t Stückgut und 3 Mio. t Massengut bedeuten einen Rückgang von –3,7%. Der Automobilumschlag stagniert bei 736.000 Fahrzeugen (Januar–April) mit –0,2%.

Allerdings hatte auch Hamburg kaum profitieren können. Der Anstieg im Containerumschlag bei der HHLA im 1. Quartal war ausschließlich auf die Auslandsterminals zurückzuführen. Das Plus im Gesamthafen lag an Zuwächsen bei Eurogate. Rotterdam und Antwerpen legen dagegen weiter zu.