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Das dänische Schifffahrtsunternehmen A.P. Møller-Maersk zeigt sich nach dem 2. Quartal erholt. Das Konzernergebnis liegt quer durch alle Segmente über dem Vorjahrsniveau.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte gegenüber dem Vorjahresquartal um 17% auf 1,4 Mrd. $. Der bereinigte Gewinn legte um rund das Neunfache auf 134 Mio. $  zu. Dagegen blieb der Umsatz stabil, während der Cashflow sich gegenüber dem Vorjahr um 86% verbesserte. Einer der Treiber war die Sparte Ocean.

Aufgrund der gestiegenen Transportmengen und Frachtraten in der Linienschifffahrt stieg das EBITDA im 2. Quartal um 25% auf 1,1 Mrd. $. Der Umsatz nahm im Vergleich zum 2. Quartal 2018 um 2,9% auf 7,2 Mrd. $ zu.

Im Segment Terminals & Towage lag das Ergebnis um 13% über Vorjahr bei 957 Mio. $. Ein um 8,5% höheres Umschlagvolumen habe zu einer besseren Auslastung geführt, teilte A.P. Møller-Maersk mit. Das EBITDA stieg um 11%.

Im Bereich Logistics & Services stieg das EBITDA leicht von 52 Mio. $ auf 61 Mio. $. Der Umsatz lag bei 1,5 Mrd. $, positiv beeinflusst durch höhere Umsätze im Supply Chain Management. Bei See- und Luftfracht gab es hingegen einen Rückgang.

»Die Transformation schreitet mit einer verbesserten Rendite auf das investierte Kapital in Höhe von 6,9% und realisierten Synergien von 1 Mrd. $ weiter voran«, sagte CEO Søren Skou. Umsatz und Rohertrag im Segment Logistics & Services müsse sich aber noch verbessern.

Im gesamten ersten Halbjahr hat sich das EBITDA um 500 Mio. $ auf 2,6 Mrd. $ verbessert. A.P. Møller-Maersk hält daher an der Prognose für das Gesamtjahr 2019 fest und will ein EBITDA von rund 5 Mrd. $ erreichen. Dabei seien die Effekte aus IFRS 16 berücksichtigt, heißt es.

Gute Noten von Analysten

Laut Clarksons Platou Securities übertraf Maersk im zweiten Quartal die Erwartungen der Analysten. Bei der Ertragsprognose des Konzerns von 5 Mrd. $ für das Gesamtjahr 2019 sieht Clarksons sogar noch Spielraum nach oben. Dank der verbesserten Kapazitätsauslastung und den reduzierten Transportstückkosten (-3% gegenüber Vorjahr) befinde sich der Konzern zu Beginn des saisonal stärkeren zweiten Halbjahres »auf einem stabileren Fundament als erwartet«, kommentiert die Investmentbank. (KF/mph)