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© North Sea Port
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Die Partner Fluxys, ArcelorMittal und North Sea Port haben eine Machbarkeitsstudie für das Projekt »Ghent Carbon Hub« gestartet, ein offen zugängliches CO2-Speicher- und Verflüssigungszentrum im Genter Teil des Hafens.

Neben der Nutzung kohlenstoffneutraler Energie ist die CO2-Abscheidung, -Nutzung und -Speicherung (CCUS) für CO2-intensive Industrien unerlässlich, um Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Fluxys, ArcelorMittal Belgien und North Sea Port treiben die Entwicklung einer wichtigen Infrastruktur für die CCUS-Kette voran.

Der Ghent Carbon Hub wird als frei zugänglicher Knotenpunkt für den Transport und die Verflüssigung von CO2 von Emittenten, die Zwischenspeicherung und die Verladung des verflüssigten CO2 auf Schiffe zur dauerhaften Lagerung eingerichtet. Die Machbarkeitsstudie hat bereits begonnen, und die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant. Der Ghent Carbon Hub wird eine Kapazität von 6 Mio. t CO2 pro Jahr (MTPA) haben, was etwa 15 % der belgischen CO2-Emissionen der Industrie entspricht.

Fluxys will außerdem ein offen zugängliches CO2-Übertragungsnetz in Belgien entwickeln. »Der Ghent Carbon Hub ist mit dem CO2-Backbone von Fluxys verbunden und ermöglicht es CO2-Emittenten aus dem Nordseehafengebiet und anderen Industrieclustern, ihr abgeschiedenes CO2 zum Hub oder zu Orten der Wiederverwendung zu transportieren«, heißt es.

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