Hapag-Lloyd korrigiert Prognose für 2026 erneut deutlich nach oben

Als Begründung für die Maßnahme wird in einem Statement der börsennotierten Reederei genannt: „Die anhaltend starken Marktnachfrage und die weiterhin positiven Entwicklung der Spotfrachtraten“. Zur Einordnung: Im ersten Quartal waren rote Zahlen geschrieben worden.
Konkret wird die Prognose für das Konzern-EBITDA auf eine Bandbreite von 3,9 bis 4,4 Mrd. $ gesetzt. Der Vergleich zum Sommer macht den Umfang der Maßnahme deutlich: Im Juli war noch 2,7 bis 3,7 Mrd. $ die Rede. Davor wiederum war man am Ballindamm von „1,1 bis 3,1 Mrd. $“ ausgegangen.
Für das das Konzern-EBIT wird nun eine Bandbreite von 1,25 bis 1,75 Mrd. $ erwartet – ebenfalls mehr als zuvor: 0,1 bis 1,1 Mrd. $, nachdem man davor wiederum sogar von einem eventuellen Minus ausgegangen war. In Euro entspricht dies einem Konzern-EBITDA von 3,4 bis 3,8 Mrd. € (vorher: 2,3 bis 3,2 Mrd. €) und einem Konzern-EBIT von 1,1 bis 1,5 Mrd. € (vorher: 0,1 bis 1,0 Mrd. €).
Allerdings, so betont die Nummer 5 im Weltmarkt der Containerlinienreedereien, seien alle Zahlen mit einiger Vorsicht zu genießen: „Vor dem Hintergrund volatiler Frachtraten und anhaltenden geopolitischen Herausforderungen ist die Prognose mit einem hohen Maß an Unsicherheit behaftet.“

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