SMM 2026: Asiatische Beteiligung wächst – Japan, Korea und Indien im Fokus

Die SMM 2026 verzeichnet eine wachsende Beteiligung aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Mehrere Länder bauen ihre Präsenz gegenüber der Vorveranstaltung aus, darunter Japan, Korea und Indien.
Japanische Unternehmen haben rund 13 % mehr Ausstellungsfläche als zur SMM, die in diesem Jahr vom 1. bis 4. September stattfindet, gebucht. Der Gemeinschaftsstand der Japan Ship Machinery and Equipment Association (JSMEA) wächst sogar um 22 %.

Wie die Veranstalter mitteilen vergrößert Korea seinen Nationenpavillon um rund 15 %. Indien tritt erstmals mit einem offiziell organisierten Gemeinschaftsstand der indischen Regierung auf. Darüber hinaus planen erstmals Unternehmen aus Indonesien, Malaysia und Vietnam eine Teilnahme an der Messe. Auch Unternehmen aus Südostasien und China weiten ihre Präsenz kontinuierlich aus.
Transformation als Treiber
Als Hintergrund nennt die Hamburg Messe und Congress den steigenden Bedarf an internationalem Austausch zu Themen wie Dekarbonisierung, Digitalisierung und Energieeffizienz sowie das hohe Investitionsniveau in maritime Infrastruktur in der Region.
„Die SMM bietet genau das Umfeld, das diese Transformation erfordert: eine globale Plattform, auf der Entscheidungsträger zusammenkommen, Partnerschaften entstehen und konkrete Geschäftsmöglichkeiten entwickelt werden“, wird Claus Ulrich Selbach, Vice President Exhibitions Maritime & Energy bei der Hamburg Messe und Congress, in der Mitteilung zitiert.

Maritime Future Summit mit KI-Fokus
Parallel zur Messe findet am 2. September der Maritime Future Summit (MFS) statt – moderiert von Volker Bertram (World Maritime University) und Michael Meyer (HANSA – International Maritime Journal). Im Mittelpunkt steht der Einfluss generativer KI auf Schiffsentwurf, Betrieb und Flottenmanagement. Auf der offenen Bühne in der Messehalle diskutieren Klassifikationsgesellschaften, Technologieanbieter und Start-ups konkrete Anwendungen – von digitalen Zwillingen über autonome Systeme bis zur KI-gestützten Effizienzoptimierung im laufenden Betrieb.
Hamburg als internationaler Treffpunkt der maritimen Industrie
Mit der SMM wird Hamburg zum zentralen Knotenpunkt der globalen maritimen Wirtschaft. Mehr als 2200 Aussteller und rund 50.000 Teilnehmer aus 120 Nationen sorgen für eine einzigartige Dichte an internationalen Entscheidungsträgern.

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